Netflix zieht überraschend den Stecker nach drei Staffeln
Nach drei Staffeln ist Schluss. Netflix hat die populäre Serie "Alice in Borderland" eingestellt und damit die Hoffnungen vieler Fans auf eine Fortsetzung endgültig begraben. Bestätigt wurde das Aus nun auf eher leise Art – und nicht über eine große Ankündigung.
Bestätigung in Netflix-Report versteckt
Der Streamingdienst veröffentlichte kürzlich einen Report zu seinen erfolgreichsten Inhalten im Zeitraum von Juli bis Dezember 2025. Darin wird die dritte Staffel von "Alice in Borderland" ausdrücklich als "third and final season" bezeichnet. Eine vierte Staffel ist damit ausgeschlossen.
Dabei lief die Serie alles andere als schlecht: Rund 25 Millionen Abrufe weltweit verzeichnete Staffel drei. Für Netflix offenbar dennoch zu wenig, um das Projekt weiterzuführen.
Offenes Ende sorgt für Frust bei Fans
Umso größer ist die Enttäuschung in der Fangemeinde. Denn das Finale der dritten Staffel endet mit einem klassischen Cliffhanger. Wichtige Handlungsstränge bleiben offen, eine Fortsetzung wurde zumindest angedeutet. Anders als bei anderen Netflix-Hits wie "Squid Game" hatte der Streamingdienst zuvor nie kommuniziert, dass Staffel drei zugleich das Serienende sein würde.
Manga-Vorlage und mögliche Zukunft als Spin-off
"Alice in Borderland" basiert auf einem japanischen Manga. Im Zentrum steht Gamer Arisu, der in einer Parallelwelt tödliche Spiele überstehen muss. In der dritten Staffel griff die Serie bereits Inhalte aus dem Sequel "Alice in Borderland: Retry" auf: Arisu kehrt zwar in die reale Welt zurück, wird jedoch erneut in die Spiele gezogen – diesmal, um seine Ehefrau Usagi zu retten.
Ganz ausgeschlossen ist eine Rückkehr ins Serienuniversum dennoch nicht. Die Hauptdarsteller Tao Tsuchiya und Kento Yamazaki zeigten sich zuletzt offen für ein Spin-off. Tsuchiya brachte sogar eine konkrete Idee ins Spiel: Die Kinder von Arisu und Usagi landen in der Parallelwelt, während die Eltern versuchen, sie zu retten – diesmal mit dem Vorteil, die Regeln dieser Welt bereits zu kennen.
Ob Netflix diesen Gedanken weiterverfolgt, ist allerdings offen. Fix ist vorerst nur eines: Die Hauptserie ist nach drei Staffeln beendet.
(VOL.AT)