AA

ÖBB schafft neue Jobs für Spitzensportler in Österreich

Mit Vier-Tage-Woche und 22 Wochenstunden ausreichend Zeit für Trainingseinheiten
Mit Vier-Tage-Woche und 22 Wochenstunden ausreichend Zeit für Trainingseinheiten ©ÖBB/David Payr
Die Österreichische Bundesbahn bietet mit einem Ausbildungsprogramm zum Fahrdienstleiter eine neue Karriereoption für Leistungssportlerinnen und -sportler.

Leistungssport und berufliche Zukunft unter einen Hut zu bringen, ist für viele Athletinnen und Athleten eine große Herausforderung. Ein neues Ausbildungsprogramm der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) soll genau hier ansetzen.

Ab dem 3. Dezember 2026 startet eine spezielle Ausbildung zum Fahrdienstleiter, entwickelt gezielt für Leistungssportlerinnen und -sportler.

Ausbildung parallel zur Sportkarriere

Das Programm wurde gemeinsam mit dem Österreichischen Eisenbahnsport (ÖES) konzipiert. Ziel ist es, Sportlerinnen und Sportlern bereits während ihrer aktiven Karriere eine langfristige berufliche Perspektive zu ermöglichen.

Die Ausbildung läuft bis Ende Jänner 2028 und findet in Wien und St. Pölten statt. Insgesamt stehen 16 Plätze zur Verfügung.

Ein zentrales Element: die flexible Gestaltung der Arbeitszeit. Mit einer Vier-Tage-Woche und 22 Wochenstunden bleibt ausreichend Raum für Training und Wettkämpfe.

Gehalt schon während der Ausbildung

Bereits während der Ausbildungszeit erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein monatliches Gehalt. Damit entsteht eine finanzielle Absicherung, die im Spitzensport oft fehlt.

ÖBB-Chef Andreas Matthä betonte laut Aussendung, dass das Programm eine echte Perspektive biete, ohne dass sich Sportler zwischen Karriere und Beruf entscheiden müssten.

Auch Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt sieht darin ein Modell mit Zukunft: Die Kombination aus Fachkräfteausbildung und Spitzensport könne langfristige Perspektiven schaffen.

(VOL.AT)

  • ADMIN AT
  • Österreich
  • ÖBB schafft neue Jobs für Spitzensportler in Österreich