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ÖGK informiert Vorarlberger über neue Krankentransport-Kostenbeteiligung

Die ersten Schreiben für die Kostenbeteiligung bei Krankentransporten wurden verschickt.
Die ersten Schreiben für die Kostenbeteiligung bei Krankentransporten wurden verschickt. ©APA/Themenbild
Die Österreichische Gesundheitskasse versendet bundesweit etwa 84.000 Zahlungsaufforderungen an Versicherte für bestimmte Krankentransportkosten.

Betroffen sind ausschließlich planbare Fahrten ohne akuten medizinischen Grund, während Notfälle und lebensnotwendige Therapien weiterhin kostenfrei bleiben.

Versendung der Forderungsschreiben

Die ÖGK stellt rund 84.000 Kostenbeteiligungsschreiben zu, größtenteils per Post, teilweise auch digital. Diese Mitteilungen enthalten Informationen zu den gültigen Bestimmungen sowie eine detaillierte Kostenaufstellung der beanspruchten Transportdienste.

Welche Fahrten kostenpflichtig werden

Ausschließlich planbare Krankentransporte ohne dringenden medizinischen Bedarf führen zu Eigenkosten für Versicherte. Ein typisches Beispiel wäre die Inanspruchnahme eines Transportdienstes für eine Routine-Röntgenuntersuchung.

Ausnahmen von der Kostenbeteiligung

Rettungseinsätze, Notarzttransporte sowie Fahrten zu Dialyse-, Chemotherapie- oder Bestrahlungsbehandlungen bleiben vollständig von der ÖGK finanziert. Kinder und Personen mit Rezeptgebührenbefreiung sind ebenfalls von jeglichen Kosten ausgenommen.

Begrenzung der finanziellen Belastung

Jährlich werden höchstens 28 Transportfahrten den Versicherten in Rechnung gestellt, um die wirtschaftliche Belastung zu begrenzen. Bei Forderungen ab 151 Euro ermöglicht die Gesundheitskasse eine Ratenzahlung zur Erleichterung der Begleichung.

Hintergründe der neuen Regelung

Die seit 1. Juli 2025 geltende Bestimmung resultiert aus Sparmaßnahmen der ÖGK, da die Transportausgaben binnen sieben Jahren um nahezu zwei Drittel angestiegen sind. Zusätzlich belasten nicht erforderliche Krankentransporte das gesamte Gesundheitswesen unnötig. Die ÖGK betont, dass medizinisch begründete Transporte wesentlich für die Patientenversorgung bleiben und verantwortungsvoller Ressourceneinsatz die zukünftige Versorgungssicherheit gewährleistet.

(VOL.AT)

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