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Erster Abfahrtssieg seit 2023: Kriechmayr beendet ÖSV-Durststrecke

Vincent Kriechmayr gewinnt die Abfahrt in Courchevel.
Vincent Kriechmayr gewinnt die Abfahrt in Courchevel. ©GEPA pictures
Nach 1094 Tagen ohne Abfahrtssieg ist es geschafft: Vincent Kriechmayr gewann am Freitag die Abfahrt in Courchevel und beendete damit die fast dreijährige Durststrecke des ÖSV.

Seit dem 15. März 2023 hatte der ÖSV auf einen Abfahrtssieg gewartet. Nun beendete der Oberösterreicher die Durststrecke und gewann vor dem Italiener Giovanni Franzoni und dem Schweizer Marco Odermatt, der sich damit die kleine Kristallkugel sicherte.

Für Kriechmayr war es der 20. Weltcupsieg, der zehnte in einer Abfahrt. Bereits 2022 hatte er in Courchevel Abfahrt und Super-G gewonnen. Raphael Haaser (+0,74) sorgte als Fünfter für sein bisher bestes Abfahrtsergebnis unmittelbar vor Daniel Hemetsberger (+0,95), womit die Österreicher auch mannschaftlich stark wie lange nicht waren.

Knappes Rennen an der Spitze

Am Ende hatte Kriechmayr einen Vorsprung von neun Hundertstel auf Franzoni, Odermatt lag 0,31 Sek. zurück. Olympiasieger Franjo von Allmen schied aus und vergab seine Mini-Chance, seinen Landsmann in der Abfahrts-Weltcupwertung noch abzufangen.

Odermatt wusste schon vor seiner Fahrt, dass ihm nach der großen Weltcupkugel zum dritten Mal en suite auch die kleine in der Abfahrt sicher ist. Österreichs Abfahrtsteam hat damit auch die Überlegenheit der Schweizer, die bis auf Kitzbühel sämtliche Saisonabfahrten gewonnen hatten, durchbrochen. Kriechmayrs Sieg war auch erst der zweite Podestplatz nach seinem zweiten Rang in Wengen.

(VOL.AT)

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