Olympia-Auftakt: 13 Vorarlberger starten in Mailand und Cortina
Der erste Vorarlberger Wettkampfeinsatz bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina erfolgt durch Olympianeuling Julius Forer im Slopestyle der Freeskier. Für den 25-Jährigen, der auch im Big Air antritt und 2023 einen Kreuzbandriss erlitt, ist die Olympia-Qualifikation ein Karrierehöhepunkt.
Kurz nach Forer feiert Rodler Jonas Müller aus Bludenz sein Olympiadebüt. Müller gilt als Vorarlbergs größte Medaillenhoffnung, mit drei Saisonsiegen und drei zweiten Plätzen in der laufenden Weltcup-Saison, in der er sich ein enges Duell mit Felix Loch liefert. Auch im Teambewerb hat Müller Medaillenchancen.
Vier Frauen und neun Männer
Medaillenchancen bestehen auch für Rodler Thomas Steu im Doppelsitzer, der mit Wolfgang Kindl auf Platz fünf der Weltrangliste liegt. Steu gewann 2018 in Peking Bronze im Doppelsitzer und Silber im Team.
Snowboardcrosser Alessandro Hämmerle, Olympiasieger von 2022, ist der einzige Titelverteidiger aus Vorarlberg und hat gute Chancen auf eine weitere Medaille. Der Olympia-Kurs soll ihm entgegenkommen.
Verletzungen reduzieren Teilnehmerfeld
Die Medaillenhoffnungen aus Vorarlberger Sicht wurden durch Verletzungen einiger Athletinnen und Athleten reduziert, darunter Skispringerin Eva Pinkelnig sowie Katharina Liensberger und Magdalena Egger im Ski alpin. Johannes Strolz konnte sich nicht für die Spiele qualifizieren.
Im Ski alpin haben Nina Ortlieb und Ariane Rädler Chancen auf Medaillen, ihre ersten Rennen sind die Abfahrt und die Team-Kombination. Bei den Herren starten die Feurstein-Cousins Patrick und Lukas im Riesentorlauf und Super-G.
Vorarlberger im Bob
Eiskunstläuferin Olga Mikutina geht zum zweiten Mal bei Olympia an den Start und strebt eine Verbesserung ihrer Leistung von Peking 2022 an.
In beiden österreichischen Vierer-Bobs sind Vorarlberger vertreten: Anschieber Kristian Huber und Daniel Bertschler, der auch im Zweierbob antritt. Skicrosser Nicolas Lussnig und Sonja Gigler feiern ihre olympischen Premieren, wobei Gigler nach einer Verletzungspause zuletzt wieder Podestplätze erreichte.
Die XXV. Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt.