Ab 4. August bringt Philip Morris die Tabaksticks der Marke "Terea" auf den österreichischen Markt. Möglich wird dies laut Unternehmen durch eine Novelle des Tabakgesetzes, die den Zulassungsprozess für Tabakerhitzer vereinfacht hat. Das berichtet eine österreichische Zeitung.
Neue Produkte für österreichische Trafiken
Die Auswahl an Tabakerhitzern in Österreich wächst. Philip Morris führt ab dem 4. August die Tabaksticks der Marke "Terea" in den heimischen Trafiken ein. Bisher war aus dem Hause Philip Morris lediglich die Marke "Heets" erhältlich.
Die 20-Stück-Packung soll 6,30 Euro kosten und damit zum gleichen Preis wie "Heets" angeboten werden. Parallel dazu kommt auch das dazugehörige Tabakerhitzer-Gerät "Iqos Iluma" auf den österreichischen Markt. Dieses arbeitet laut Hersteller mit Induktionstechnik und ist nicht mit den bisherigen Iqos-Geräten kompatibel.
Gesetzesnovelle erleichtert Zulassung
Nach Angaben einer österreichischen Zeitung wurde der Zulassungsprozess für Tabakerhitzer durch die jüngste Novelle des Tabakgesetzes vereinfacht. Dadurch könnten künftig mehrere Hersteller ihre Produkte in Österreich anbieten.
Bereits im Juni hatte auch British American Tobacco (BAT) sein Produkt "Glo Hilo" für den österreichischen Markt vorgestellt. Der Verkaufsstart soll laut dem Bericht ebenfalls in Kürze erfolgen.
Philip Morris spricht von entgangenen Steuereinnahmen
Philip Morris verweist auf bisherige Einkäufe österreichischer Konsumenten im benachbarten Ausland. "Jeder Stick, den Konsumenten bisher im Ausland gekauft haben, ist Steuergeld, das Österreich verloren hat", wird Marc Attinger, Geschäftsführer von Philip Morris Österreich, in einer österreichischen Zeitung zitiert. Nach Angaben des Unternehmens seien dem österreichischen Staat dadurch jährlich zwischen 30 und 40 Millionen Euro an Steuereinnahmen entgangen.
Markt für Tabakerhitzer wächst
Tabakerhitzer erreichen derzeit einen Marktanteil von rund neun Prozent in Österreich. Der Markt wachse, da sich immer mehr Konsumenten von klassischen Zigaretten abwenden würden.
(VOL.AT)