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Portal zur Zahlung der Eintrittsgebühr in Venedig freigeschaltet

Touristen müssen fünf Euro entrichten, wenn sie mindestens vier Tage im Voraus buchen.
Touristen müssen fünf Euro entrichten, wenn sie mindestens vier Tage im Voraus buchen. ©AFP
In Venedig ist seit ein paar Wochen das Online-Portal zur Buchung und Bezahlung des Zugangsentgelts für das Jahr 2026 freigeschaltet. Die Abgabe gilt ab dem 3. April.

Über die Website www.cda.ve.it sind Informationen und Reservierungen möglich. Wie die Gemeinde am Dienstag bestätigte, soll das Eintrittsgeld 2026 an 60 Tagen, zwischen dem 3. April und dem 26. Juli, gezahlt werden. 2025 war es an 54 Tagen zu zahlen, im Jahr 2024 nur an 29 Tagen.

Die Gebühr beträgt fünf Euro für Besucher, die spätestens bis zum viertletzten Tag vor dem geplanten Besuch zahlen. Wer innerhalb der letzten vier Tage vor dem Zutritt bucht, muss zehn Euro entrichten. Ziel der Staffelung ist es, frühzeitige Reservierungen zu fördern und die Steuerung der Besucherströme zu verbessern.

Bis zu 300 Euro Strafe bei Verstoß

Mit der Entrichtung der Gebühr laden sich Touristen über das Internet einen QR-Code aufs Handy. Andernfalls drohen bei Kontrollen in der Lagunenstadt bis zu 300 Euro Strafe.

In der Altstadt leben heute weniger als 50.000 Menschen, während Millionen von Touristen die Stadt jährlich besuchen. ©AFP

Kleinere Inseln nicht betroffen

Die Maßnahme bleibt auch 2026 testweise in Kraft. Die Gemeinde will auf Grundlage der Erfahrungen über eine mögliche dauerhafte Einführung entscheiden. Nicht angewendet wird das Zugangsentgelt auf die kleineren Inseln der Lagune. Von Registrierung und Zahlung befreit sind unter anderem Bürger mit Wohnsitz in der Region Venetien, Studierende und Pendler.

Unter 50.000 Einwohner, Millionen von Touristen

Befürworter sehen die Maßnahme als symbolisches Zeichen: Venedig sei fragil und müsse geschützt werden. Kritiker bemängeln die zahlreichen Ausnahmen und das Fehlen einer verbindlichen Besucherobergrenze. In der Altstadt leben heute weniger als 50.000 Menschen, während Millionen von Touristinnen und Touristen die Stadt jährlich besuchen.

(APA)

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