Preisschock vor Olympia 2026: Tickets tauchen bis zu 20-fach teurer im Netz auf
Tickets werden auf inoffiziellen Plattformen zum Teil um das Zwanzigfache des offiziellen Preises angeboten. Die italienischen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen.
Veranstalter warnen vor inoffiziellen Anbietern
Nach Angaben der Tageszeitung "Il Gazzettino" sind besonders Veranstaltungen wie das Curling-Turnier am 5. Februar in Cortina d’Ampezzo betroffen. Während offizielle Tickets der Kategorie B dort zuletzt noch um 50 Euro erhältlich waren, wurden dieselben Karten auf Wiederverkaufsplattformen für bis zu 1798 Euro angeboten – je nach Anbieter und Kategorie.
Auch für die Eröffnungsfeier am 6. Februar seien Karten auf inoffiziellen Seiten für rund 2000 Euro gelistet worden, obwohl sie im offiziellen Verkauf 260 Euro kosteten. Insgesamt finden sich laut Medienberichten über 100 Bewerbe auf einer Liste mit überhöhten Preisen.
Strafen für überhöhten Kartenverkauf
Da es in Italien gesetzliche Regelungen gegen überzogene Weiterverkäufe gibt, wurden bereits mehrere Anzeigen erstattet. In einem früheren Fall musste ein Unternehmen aus der Schweiz eine Geldstrafe in Höhe von 160.000 Euro zahlen, weil es Konzertkarten für ausverkaufte Auftritte von Vasco Rossi und Lady Gaga in Mailand zu weit überhöhten Preisen angeboten hatte.
Olympisches Feuer erreicht Norditalien
Währenddessen setzte das Olympische Feuer am Wochenende seine Route durch Friaul-Julisch Venetien fort. Es war zuvor in Triest angekommen und wurde am Samstag in Tarvis symbolisch entfacht. In den kommenden Tagen wird es durch die Region Venetien weitergetragen – gemeinsam mit den Regionen Lombardei und Trentino-Südtirol Austragungsort der Spiele.
(VOL.AT)