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Rattengift in Baby-Nahrung: Jetzt ist das Gutachten da

Manipuliertes Hipp-Glas: Neue Details aus Gutachten.
Manipuliertes Hipp-Glas: Neue Details aus Gutachten. ©APA
Neue Erkenntnisse im Fall eines manipulierten Hipp-Babyglases im Burgenland: Ein Gutachten bringt nun mehr Klarheit zur enthaltenen Substanz.

Ein Verzehr des im Burgenland sichergestellten Hipp-Glases, das 15 Mikrogramm Rattengift enthielt, wäre nicht lebensgefährlich gewesen. Das ergab ein ergänzendes Gutachten, wie die Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Donnerstag auf APA-Anfrage mitteilte.Die Dosis war aber hoch genug, um gesundheitliche Auswirkungen zu verursachen. Sie hätte zu einer Verminderung der Blutgerinnungsfähigkeit und damit zu mild verlaufenden Blutungen führen können, hieß es.

Diese Erkenntnisse gelten aber nur für das eine Glas, das in Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) sichergestellt wurde, betonte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Über die Gläser in der Slowakei und in Tschechien sowie über das noch gesuchte zweite Glas im Burgenland sage das nichts aus. Ermittelt werde derzeit weiterhin wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung und versuchter absichtlich schwerer Körperverletzung. Ein 39-jähriger Verdächtiger sitzt seit Dienstag in Untersuchungshaft.

(APA)

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