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Jetzt ist es fix: Social Media wird für unter 14-Jährige verboten

Die Bundesregierung stellt Pläne für eine Social-Media-Verbot für Kinder vor.
Die Bundesregierung stellt Pläne für eine Social-Media-Verbot für Kinder vor. ©APA
Jetzt ist es fix: Social Media wird für unter 14-Jährige verboten, Lehrpläne werden reformiert.

Die Bundesregierung hat sich am Freitag, den 27. März 2026, nach intensiven Verhandlungen auf zentrale Maßnahmen im Bildungs- und Digitalbereich geeinigt. Fix sind ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren sowie eine umfassende Reform der Lehrpläne in den AHS-Oberstufen.

Die Details werden um 10.30 Uhr im Bundeskanzleramt präsentiert – unter anderem von Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler, Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll sowie Bildungsminister Christoph Wiederkehr.

Social Media künftig erst ab 14 erlaubt

Kernpunkt der Einigung ist ein Verbot von Social Media für Kinder unter 14 Jahren. Damit reagiert die Bundesregierung auf Diskussionen rund um Jugendschutz und digitale Risiken.

Weitere Details zur konkreten Umsetzung sollen im Zuge der Pressekonferenz bekannt gegeben werden.

Neue Lehrpläne: Medienkompetenz und KI im Fokus

Parallel dazu wurde eine Reform der AHS-Oberstufen beschlossen. Ab dem Schuljahr 2027/28 sollen Inhalte wie Medienkompetenz, Demokratiebildung und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz stärker verankert werden.

Geplant ist unter anderem ein neues Pflichtfach „Medien und Demokratie“. Schulen können dabei wählen, ob Medienbildung als eigenes Fach oder in Kombination mit anderen Fächern unterrichtet wird.

Auch der Informatikunterricht wird erweitert: Künftig sollen Schülerinnen und Schüler verstärkt lernen, wie digitale Systeme funktionieren sowie Chancen und Risiken von KI einschätzen.

Weniger Latein-Stunden in der Oberstufe

Für die neuen Inhalte wird an anderer Stelle gekürzt: In der AHS-Oberstufe werden zwei der bisher zwölf Latein-Stunden gestrichen. Ursprünglich war eine stärkere Kürzung vorgesehen.

Die Gesamtstundenanzahl soll laut Bildungsministerium dennoch nicht steigen.

Welche Änderungen es bei der zweiten lebenden Fremdsprache geben wird, ist derzeit noch offen.

Einigung mit Schulpartnern – Politik am Zug

Laut Unterlagen wurde die Reform bereits mit Lehrer-, Schüler- und Elternvertretungen abgestimmt. Nun liegt es an den Koalitionspartnern, die Einigung politisch umzusetzen.

(VOL.AT)

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