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Rückruf bei Autos: VW holt weltweit 100.000 Fahrzeuge zurück

Rückruf bei Elektroautos: Diese VW-Modelle sind betroffen.
Rückruf bei Elektroautos: Diese VW-Modelle sind betroffen. ©APA/AFP
Wegen möglicher Brandgefahr ruft der Volkswagen-Konzern weltweit knapp 100.000 Elektroautos zurück.

Der Volkswagen-Konzern hat eine umfangreiche Rückrufaktion gestartet. Betroffen sind Elektrofahrzeuge der MEB-Plattform, die im Zeitraum vom 7. Februar 2022 bis zum 23. August 2024 produziert wurden.

In Deutschland betrifft der Rückruf rund 28.000 Fahrzeuge der Marken VW und Cupra. Doch auch in Österreich sind zahlreiche Modelle betroffen – darunter ID.3, ID.4, ID.5, ID. Buzz sowie der Cupra Born. Für viele Besitzer bedeutet das einen zusätzlichen Werkstatttermin.

Laut Eintrag in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) liegt die Ursache in fehlerhaften Komponenten der Hochvoltbatterie. "Nicht der Spezifikation entsprechende Module in der Hochvoltbatterie können zu einer Reichweitenabnahme und dem Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte führen. Es besteht Brandgefahr", heißt es dort.

Nach aktuellen Angaben sind bislang jedoch keine Fälle bekannt, bei denen es zu Personen- oder Sachschäden gekommen ist. Produziert wurden die betroffenen Fahrzeuge in den Werken Zwickau und Hannover.

Software und Technik als Lösung

Um das Risiko zu beheben, setzt Volkswagen auf eine zweistufige Maßnahme. Zunächst wird bei den betroffenen Autos ein Software-Update installiert. Zusätzlich überprüfen Techniker die einzelnen Batteriemodule genau.

Sollten dabei Abweichungen festgestellt werden, werden die entsprechenden Module direkt ausgetauscht. Ziel ist es, mögliche Sicherheitsrisiken frühzeitig auszuschließen.

Volkswagen ruft weltweit rund 100.000 Elektroautos zurück. ©APA/AFP

Ursache weiterhin offen

Warum es zu den Abweichungen gekommen ist, ist derzeit noch nicht vollständig geklärt. Zwar wurden die Batteriezellen für die betroffenen Baujahre extern zugekauft, die Montage der Module erfolgte jedoch laut dem Portal Electrive innerhalb des Konzerns.

Unklar bleibt, worin genau die technische Abweichung besteht. "Worin genau die potenzielle Abweichung von den Spezifikationen besteht, geht aus den KBA-Veröffentlichungen nicht hervor", berichtet das Fachportal.

Betroffene Fahrzeughalter werden nun aufgefordert, die notwendigen Überprüfungen und gegebenenfalls Reparaturen in autorisierten Werkstätten durchführen zu lassen.

(VOL.AT)

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