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Russen-Offizier packt aus: Die Wahrheit über Putins Krieg

Jetzt packt ein russischer Offizier über Putin aus.
Jetzt packt ein russischer Offizier über Putin aus. ©AFP; AP
Ein russischer Offizier hat jetzt über Wladimir Putin ausgepackt und seinen Dienst quittiert.
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Ein russischer Nachwuchsoffizier hat den Dienst quittiert, wie er gegenüber "CNN" sagte. Jetzt erzählt der Offizier, wie er den Krieg erlebt hat. "Wir waren schmutzig und müde. Die Menschen um uns herum starben. Ich wollte mich nicht als Teil davon fühlen, aber ich war ein Teil davon."

"Befehl hat sich geändert"

Der Offizier sei Teil der massiven Truppenaufstockung im Westen Russlands gewesen, wie er selbst sagt. Am 22. Februar 2022 seien er und seine Bataillone aufgefordert worden, ihre Smartphones abzugeben - und das ohne jede Begründung oder Erklärung. In dieser Nacht hätten sie stundenlang weiße Streifen auf die Militärfahrzeuge gemalt. Kurz darauf habe man ihnen gesagt, dass sie die Farbe wieder abwaschen sollten, wie der Offizier erzählt: "Der Befehl hat sich geändert, male den Buchstaben Z, wie in Zorro."

Keinen Kontakt zur Außenwelt

"Am nächsten Tag wurden wir auf die Krim gebracht. Ich hätte nicht gedacht, dass es so weit kommen würde", erzählt der Offizier gegenüber "CNN". Seine Einheit versammelte sich auf der Krim, als der russische Präsident Wladimir Putin seinen Einmarsch in die Ukraine verkündete. Wie der russische Offizier erzählt, hätten seine Kameraden und er nichts davon gewusst, da sie keine Nachrichten bekommen hätten und ohne ihre Mobiltelefone keinen Kontakt zur Außenwelt hatten.

"Ihr seid alle am Arsch"

Kurz darauf sei er in die Ukraine beordert worden, er hätte allerdings das Ziel der Mission nicht gekannt. "Viele haben nicht verstanden, worum es hier geht und was wir hier tun." Der Offizier fühle sich schuldig weil Russland in die Ukraine einmarschiert sei und habe auf eine diplomatische Lösung gehofft. Er erinnert sich im "CNN"-Interview daran, wie sie sich einem Dorf näherten und ein Mann mit einer Peitsche herauskam und begann die Panzer zu peitschen und zu rufen: "Ihr seid alle am Arsch!"

"Einige der Einheimischen versteckten Waffen unter ihrer Kleidung, und als sie näher kamen, schossen sie." Aus Sicherheitsgründen, aber auch aus Scham, habe er sein Gesicht verborgen. Der Soldat erzählt, dass er nicht der einzige gewesen sei, der besorgt und verwirrt war, als sie in die Ukraine einmarschierten.

Wie der ukrainische Geheimdienst berichtete, sollen in mehreren russischen Einheiten - insbesondere in der 150. motorisierten Schützendivision der 8. Armee des südlichen Militärbezirks - etwa 60 bis 70 Prozent der Soldaten den Dienst verweigert haben. Der russische Offizier sagte gegenüber "CNN", dass er genug gehabt habe. Somit habe er seine Demission unterschrieben, auch wenn seine Vorgesetzten ihm gedroht hätten.

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(VOL.AT)

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