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Russlands Su-57: Weniger Jets als auf EINEM US-Flugzeugträger

Eine Su-57 bei einer Flughsow in China.
Eine Su-57 bei einer Flughsow in China. ©AFP
Der russische Tarnkappenjet Su-57 gilt als Prestigeprojekt – doch die Stückzahlen bleiben gering. Schätzungen zufolge verfügt Moskau Anfang 2026 nur über rund zwei Dutzend einsatzfähige Maschinen.

Kleine Flotte trotz großer Ambitionen

Russland präsentiert die Su-57 als modernsten Kampfjet seiner Luftwaffe. Tatsächlich dürfte die einsatzfähige Flotte laut dem US-Portal "19fortyfive" Anfang 2026 lediglich zwischen 20 und 25 Maschinen umfassen – inklusive Prototypen und Testflugzeugen.

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Damit fällt ein bemerkenswerter Vergleich ins Auge: Die gesamte Su-57-Flotte ist kleiner als die Anzahl an Kampfjets, die üblicherweise auf einem einzigen US-Flugzeugträger stationiert sind.

Ganz anders die Situation in den USA: Der Hersteller Lockheed Martin hat nach eigenen Angaben bis März 2026 bereits mehr als 1310 F-35-Kampfjets ausgeliefert. Allein im Jahr 2025 kamen 191 neue Maschinen hinzu.

Sanktionen und Krieg als Bremsklotz

Experten sehen mehrere Gründe für die schleppende Produktion der Su-57. Neben westlichen Sanktionen wird vor allem die wirtschaftliche Lage Russlands genannt. Auch der Krieg in der Ukraine dürfte die Luftfahrtindustrie belasten, etwa durch gestörte Lieferketten.

In den vergangenen Jahren seien daher nur wenige neue Jets fertiggestellt worden.

Zweifel an echter "Stealth"-Fähigkeit

Offiziell zählt Russland die Su-57 zur fünften Generation von Kampfjets – also zu jenen Flugzeugen, die durch spezielle Bauweise und Materialien schwer für Radar und Sensoren erfassbar sein sollen.

Einige Fachleute widersprechen jedoch dieser Einordnung. Sie sehen die Maschine eher als "4,5-Generation" und verweisen auf technische Verzögerungen sowie die geringe Stückzahl.

Auch die tatsächliche Tarnkappentechnik steht in der Kritik. Zwar verfügt die Su-57 über moderne Eigenschaften wie Schubvektorsteuerung, Überschallflug ohne Nachbrenner ("Supercruise") und interne Waffenschächte.

Doch laut einem russischen Patent liegt der Radarquerschnitt frontal zwischen 0,1 und 1 Quadratmeter – ein Wert, der eher mit älteren Flugzeugtypen vergleichbar ist. Luftfahrtexperte Abhirup Sengupta wird dazu deutlich: "Gibt es irgendjemanden, der eines davon als Tarnkappenflugzeug bezeichnet?"

Bild einer F-35 Lightning. ©AFP

Seiner Einschätzung nach reflektiert die Su-57 deutlich mehr Radarstrahlen als etwa die US-amerikanische F-35. Diese könnte den russischen Jet daher aus größerer Entfernung erfassen als umgekehrt.

(VOL.AT)

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