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Salzmann sichert sich strategisches Grundstück für Expansion

Die Salzmann Formblechtechnik GmbH hat sich ein strategisch wichtiges Grundstück gesichert.
Die Salzmann Formblechtechnik GmbH hat sich ein strategisch wichtiges Grundstück gesichert. ©Salzmann Formblechtechnik
Die Salzmann Formblechtechnik GmbH hat einen lang gehegten Wunsch realisiert.

Neuer Grund und Boden für weiteres Wachstum

Der Familienbetrieb mit Sitz in Hohenems konnte ein unmittelbar angrenzendes Gewerbegrundstück erwerben, das künftig Raum für eine Erweiterung der Produktion schaffen soll. Innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre soll dort ein neues, zweigeschossiges Produktionsgebäude entstehen – ein klares Signal für den Standort und für die Zukunft des Unternehmens.

Rund 5.900 Quadratmeter misst das neu erworbene Areal nordöstlich des bestehenden Firmensitzes an der L190. Wie Geschäftsführer Gerhard Salzmann gegenüber der Wirtschaftspresseagentur erklärte, habe man das Grundstück vor wenigen Monaten von mehreren privaten Eigentümern übernommen.

„Für uns ist das ein wichtiger Schritt, denn dieses Grundstück stellt eine strategische Flächenreserve für unser Ausbauvorhaben in der Zukunft dar“, betonte Salzmann. Ein Teil der Fläche könne zwar aufgrund des Bebauungsplans nicht bebaut werden, doch in der Gesamtbetrachtung sei der Erwerb dennoch ein großer Gewinn für das Unternehmen.

Erweiterung mit System: 5.000 Quadratmeter neue Produktionsfläche

Salzmann plant, auf dem Gelände rund 5.000 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche zu errichten – zweigeschossig, um die Fläche effizient zu nutzen. Der Hauptsitz bietet derzeit etwa 20.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Die neue Halle soll – abhängig vom weiteren Geschäftsverlauf – in zwei bis fünf Jahren realisiert werden.

Besonders günstig: Das Grundstück grenzt direkt an den Firmensitz, was nicht nur bauliche Synergien ermöglicht, sondern auch die verkehrstechnische Anbindung vereinfacht. Über die bestehende Einfahrt kann auch das neue Areal erschlossen werden – ohne zusätzliche Auflagen.

Außenlager wandern nach Hohenems

Parallel zur langfristigen Expansion setzt das Unternehmen auf Effizienz in der Logistik. Bereits mit 1. November 2025 wird eine benachbarte Zelthalle der Firma Tischler Rohstoff angemietet. In den kommenden Monaten sollen dort sämtliche Außenlager aus Vorarlberg zusammengeführt werden. Ziel ist eine Bündelung der Lagerkapazitäten am Stammsitz – das spart interne Transportkosten und vereinfacht betriebliche Abläufe.

Stabile Umsätze trotz wirtschaftlicher Turbulenzen

Wirtschaftlich zeigt sich Salzmann trotz herausfordernder Rahmenbedingungen zufrieden. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit rund 41 Millionen Euro Umsatz – nahezu gleichauf mit dem Vorjahr (42 Mio. Euro). Der starke Rückgang gegenüber dem Jahr 2023 (50 Mio. Euro) erklärt sich durch den damals außergewöhnlich hohen Bedarf an Wärmepumpen, der sich mittlerweile wieder normalisiert hat.

„Angesichts der wirtschaftlichen Großwetterlage sind wir mit der Entwicklung an sich zufrieden“, so Gerhard Salzmann. Der Fokus liege auf Stabilität und nachhaltigem Wachstum.

Stahlpreise bleiben Herausforderung

Ein zentraler Kostenfaktor bleibt der Stahl. Sinkende Preise erwartet der Geschäftsführer nicht – im Gegenteil: „Dafür sorgt schon allein die regelmäßig steigende Bepreisung von CO₂“, erklärte Salzmann. Die politisch gewollten Maßnahmen im Sinne des Klimaschutzes würden Stahl dauerhaft teuer halten – mit spürbaren Folgen für Industrie und Endverbraucher gleichermaßen.


Faktenbox: Salzmann Formblechtechnik GmbH

  • Standort: Hohenems, Vorarlberg
  • Mitarbeitende: rund 210
  • Umsatz 2025 (prognostiziert): 41 Mio. Euro
  • Produktionsfläche aktuell: ca. 20.000 m²
  • Geplante Erweiterung: +5.000 m², zweigeschossig
  • Erweiterung geplant in: 2 bis 5 Jahren
  • Branche: Blechverarbeitung und Fertigung
  • Gründung: Familienbetrieb in zweiter Generation

(wpa)

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