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Samsung verschärft Smartphone-Schutz

Samsung bringt neue Sicherheitsfunktion
Samsung bringt neue Sicherheitsfunktion ©Samsung
Mit der Galaxy-S 26-Reihe führt Samsung eine neue Sicherheitsfunktion ein. Ziel ist es, Daten besser zu schützen und gestohlene Smartphones unbrauchbar zu machen.

Samsung reagiert auf steigende Anforderungen an Datenschutz und Diebstahlschutz. Seit Ende März ist auf Geräten der Galaxy-S 26-Serie die Funktion "Inactivity restart" aktiv. Sie greift dann, wenn ein Smartphone 72 Stunden lang nicht entsperrt wurde.

Das Gerät führt in diesem Fall automatisch einen Neustart durch – und versetzt sich damit in den sogenannten "Before First Unlock"-Modus. In diesem Zustand greift die stärkste Form der Datenverschlüsselung. Entscheidende Zugriffsschlüssel werden aus dem Arbeitsspeicher gelöscht, was einen Zugriff von außen massiv erschwert.

Erst nach Eingabe von PIN, Passwort oder Entsperrmuster lässt sich das Smartphone wieder vollständig nutzen. Biometrische Funktionen wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung bleiben bis dahin deaktiviert. Auch Benachrichtigungen oder eingehende Anrufe sind eingeschränkt, solange das Gerät nicht aktiv entsperrt wurde.

Mehr Hürden für Unbefugte

Parallel dazu baut Samsung die Sicherheitsarchitektur weiter aus. Besonders bei sensiblen Einstellungen reicht künftig nicht mehr allein die PIN – zumindest dann nicht, wenn sich das Gerät außerhalb vertrauter Orte wie dem eigenen Zuhause befindet.

In solchen Fällen verlangt das System eine zusätzliche biometrische Bestätigung. Das betrifft etwa die Übertragung des Samsung-Kontos, den Zugriff auf geschützte Ordner oder private Galerieinhalte. Selbst grundlegende Sicherheitsfunktionen wie das Deaktivieren des "Auto Blockers" sind nur noch nach eindeutiger Identifikation möglich.

Mehrfache Fehlversuche führen zudem zu temporären Sperren – ein Mechanismus, der Brute-Force-Angriffe erschweren soll.

KI erkennt Diebstahl in Echtzeit

Ein weiterer Baustein ist die KI-gestützte Diebstahlerkennung. Sie analysiert Bewegungsmuster des Smartphones und reagiert auf typische Szenarien wie das plötzliche Entreißen eines Geräts.

Wird eine solche Bewegung erkannt, sperrt sich das Display sofort. Ergänzt wird das System durch eine Offline-Sperre, die greift, wenn ein Gerät längere Zeit keine Netzwerkverbindung hat.

Auch ohne Zugriff auf ein Google-Konto können Besitzer ein gestohlenes Smartphone künftig über eine verifizierte Telefonnummer aus der Ferne sperren.

Update auch für ältere Geräte geplant

Derzeit ist die neue Sicherheitsfunktion auf die Galaxy-S 26-Serie beschränkt. Samsung plant jedoch, das System künftig auch auf ältere Modelle auszuweiten.

(VOL.AT)

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