Steiermark: Schockierendes Geständnis nach tödlichem Messerangriff
Gezielte Auswahl eines Opfers
Es ist eine Tat, die selbst erfahrene Ermittler erschüttert. In der Nacht auf Donnerstag hat ein 17-Jähriger gestanden, in ein Wohnhaus in Sankt Peter am Ottersbach eingebrochen zu sein – mit dem Ziel zu töten. Laut Polizei kannte der Jugendliche das Ehepaar nicht.
Dennoch wählte er das Haus bewusst aus. Aufgrund der äußeren Erscheinung sei er davon ausgegangen, dass dort ältere Menschen leben würden. Er habe sich, so die Ermittler, "weniger Gegenwehr" erhofft.
Brutaler Angriff im eigenen Zuhause
Der mutmaßliche Täter verschaffte sich mit einem Hammer Zugang über ein Fenster. Im Haus traf er auf das 84-jährige Opfer und dessen 80-jährige Ehefrau. Mit einem Messer soll er auf beide eingestochen haben.
Für den Mann kam jede Hilfe zu spät – er erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Seine Frau wurde schwer verletzt und musste medizinisch versorgt werden.
Verdächtiger alarmiert selbst Polizei
Bemerkenswert: Nach der Tat setzte der 17-Jährige selbst den Notruf ab. Wenig später wurde er an seiner Wohnadresse festgenommen.
Bei der Einvernahme zeigte er sich laut Polizei geständig. Die Tatwaffe, ein Messer, wurde am Tatort sichergestellt. Der Hammer, mit dem er ins Haus eingedrungen sein soll, fehlt weiterhin – danach wird noch gesucht.
(VOL.AT)