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Section-Control am Brenner: Neue Tempofalle auf der Luegbrücke

Neue Section-Control auf der Luegbrücke der A13.
Neue Section-Control auf der Luegbrücke der A13. ©APA
Seit 2026 überwacht die ASFINAG auf der Luegbrücke der A13 mittels Section-Control die Geschwindigkeit.

Dauerüberwachung auf neuralgischem Abschnitt

Wer regelmäßig über den Brenner fährt, kennt die Luegbrücke: ein Nadelöhr, anfällig für Staus und Unfälle. Genau hier setzt die ASFINAG nun an. Seit heuer misst eine Section-Control die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen dem Beginn der Brücke und kurz vor der Anschlussstelle Brenner-Nord – und zwar in beide Richtungen, rund um die Uhr.

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Das Tempolimit ist klar: 60 km/h. Statt punktueller Radarkontrollen wird die Geschwindigkeit über die gesamte Strecke hinweg erfasst. Fahrzeuge werden beim Ein- und Ausfahren registriert, die Fahrzeit berechnet. Wer zu schnell ist, muss zahlen.

Warum jetzt kontrolliert wird

Die Maßnahme ist Teil eines größeren Plans. Die Luegbrücke wird derzeit umfassend erneuert – ein Projekt, das den Verkehr ohnehin stark belastet. Einspurig geführte Fahrbahnen und wechselnde Verkehrsführungen prägen den Alltag, an besonders starken Reisetagen wird zeitweise auf zwei Spuren erweitert.

Mit der Section-Control will die ASFINAG vor allem eines erreichen: weniger abruptes Bremsen, weniger riskante Überholmanöver – und damit weniger Unfälle. „Ein harmonischeres Fahrverhalten“ sei das Ziel, heißt es seitens des Betreibers.

Was Temposünder erwartet

Die Strafen richten sich nach der Höhe der Überschreitung. Schon bei geringem Tempo-Plus werden 20 bis 30 Euro fällig. Wer mehr als 50 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit mindestens 500 Euro rechnen – und unter Umständen sogar mit einem Fahrverbot in Österreich.

Wichtige Verkehrsader unter Druck

Die Brennerautobahn zählt zu den meistbefahrenen Nord-Süd-Verbindungen Europas. Tausende Fahrzeuge – vom Pendler bis zum internationalen Schwerverkehr – nutzen täglich die Strecke. Entsprechend hoch ist der Druck auf Infrastruktur und Sicherheit.

Die neue Dauerüberwachung ist daher mehr als nur eine „Tempofalle“. Sie ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts, das die Brennerroute langfristig entlasten soll – auch wenn es für viele Autofahrer zunächst strengere Regeln bedeutet.

(VOL.AT)

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