Seltsamer Riesenfisch an beliebtem Urlauber-Strand angespült
Eine ungewöhnliche Entdeckung sorgte diese Woche am Strand der norditalienischen Stadt Ravenna für Aufsehen. Spaziergänger entdeckten dort einen riesigen toten Fisch, der von den Wellen an Land gespült worden war.
Die Finder verständigten daraufhin die Hafenbehörde. Fachleute untersuchten anschließend den Kadaver des ungewöhnlichen Meeresbewohners.
Größter Knochenfisch im Mittelmeer
Bei dem Tier handelt es sich laut Experten um einen Mondfisch (Mola mola). Diese Art gilt als der größte Knochenfisch im Mittelmeer. Mondfische können eine Höhe von mehr als vier Metern erreichen, bis zu drei Meter lang werden und ein Gewicht von über zwei Tonnen erreichen.
Das in Ravenna angespülte Exemplar war etwas kleiner, aber dennoch beeindruckend:
Der Fisch war rund zweieinhalb Meter lang und etwa 400 Kilogramm schwer.
Rettungsversuch vor wenigen Tagen
Bereits einige Tage zuvor war ein Mondfisch vor der Küste der Region gesichtet worden. Fachleute des Forschungs- und Rettungszentrums für Meerestiere Cestha hatten laut Berichten versucht, dem geschwächten Tier zu helfen.
Trotz dieser Bemühungen wurde der Fisch später tot am Strand entdeckt.
Untersuchung soll Ursache klären
Die genaue Todesursache ist derzeit noch unklar. Experten wollen den Kadaver genauer untersuchen, um herauszufinden, warum das Tier verendet ist.
Mondfische werden immer wieder in Küstennähe gesichtet, besonders wenn sie krank oder geschwächt sind. In solchen Fällen versuchen Rettungsteams häufig, die Tiere wieder ins offene Meer zu bringen.
(Red.)