Ski-Ass Brignone gibt Comeback am Kronplatz: "Ziel ist Olympia"
Das kündigte die Italienerin rund zweieinhalb Wochen vor den in ihrer Heimat stattfindenden Olympischen Winterspielen an. Die mittlerweile 35-Jährige hatte sich am 3. April bei einem Sturz im Rahmen der italienischen Ski-Meisterschaften in Val di Fassa eine mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss zugezogen.
"Ich habe den Weltcup so sehr vermisst"
"Ich habe den Weltcup so sehr vermisst", sagte Brignone Montagmittag in einer Online-Pressekonferenz. Ende November ist sie erstmals wieder auf Skiern gestanden, richtige Ski-Trainingstage habe sie 13 an der Zahl gehabt. "Es ist mir immer besser gegangen.
Wir haben uns Tag für Tag, Woche für Woche Ziele gesetzt", berichtete sie. Ihr Wiedereinstieg ins Renngeschehen sei dennoch einmal ein Test. "Es ist ein Test für meinen Körper und meinen Geist, ob ich Rennen fahren kann." Gut sei es, nun auf einem Hang einzusteigen, den sie gut kenne. Zuletzt habe sie in Toblach trainiert.
"Wenn ich pushen kann, kann ich racen"
Die Entscheidung für das Antreten im siebten Weltcup-Riesentorlauf der Saison sei am Sonntag gefallen. "Ich hatte mir gesagt, wenn ich das Selbstvertrauen habe und pushen kann, kann ich racen." Sie fühle durch die Verletzungen bedingt noch Schmerzen.
"Manche Tage sind hart. Beim Skifahren ist es schlechter als im normalen Leben, aber es ist noch okay. Das größte Ziel aber ist Olympia." Nach dem Comeback werde entschieden, ob sie vor den Spielen auch Speed-Events bestreite. "Ich würde gerne bei Olympia auch Super-G und Abfahrt fahren – aber es kommt auf mein Bein an."
(APA)