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Skisprung-Weltmeister droht plötzlich das Karriereende

Skisprung-Star Kubacki kämpft um seine Zukunft.
Skisprung-Star Kubacki kämpft um seine Zukunft. ©GEPA
Der polnische Skispringer Dawid Kubacki steht laut Medienberichten vor einer ungewissen Zukunft. Wie das slowenische Portal "vecer.com" berichtet, verlor der 36-Jährige innerhalb kurzer Zeit mit Manner und BWT seine beiden Hauptsponsoren. Damit fehlen dem ehemaligen Weltmeister wichtige finanzielle und materielle Grundlagen für die kommende Saison.

Laut polnischen Medien soll deshalb sogar ein vorzeitiges Karriereende im Raum stehen. Kubacki selbst hatte im März gegenüber "TVP Sport" allerdings betont: "Ich werde weiterhin springen. Ich bin nach wie vor motiviert und weiß, was ich nächste Saison machen will. Dann sehen wir weiter."

Hoffnung auf Unterstützung aus Slowenien

Eine mögliche Lösung könnte nun aus Slowenien kommen. Dem Bericht zufolge soll Kubacki an einer Zusammenarbeit mit dem Skihersteller Slatnar interessiert sein. Eine wichtige Rolle könnte dabei der slowenische Skispringer Anze Lanisek spielen, zu dem Kubacki seit Jahren ein enges Verhältnis pflegt.

Besonders bekannt wurde ihre Verbindung während der Saison 2022/23. Kubacki hatte damals seine Karriere vorübergehend unterbrochen, nachdem seine Frau schwer erkrankt war. Lanisek sorgte damals beim Skifliegen in Planica für emotionale Bilder, als er mit einer Pappfigur des Polen auf dem Podest erschien und ihm seinen Erfolg widmete. Die Geste sorgte vor allem in Polen für große Aufmerksamkeit. Lanisek wurde später sogar mit dem Goldenen Verdienstkreuz der Republik Polen ausgezeichnet.

Erfolgreiche Karriere

Kubacki zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Skispringern Polens. 2019 gewann er den Weltmeistertitel auf der Normalschanze, zudem wurde er 2017 Team-Weltmeister. Bei Olympischen Spielen holte er zweimal Bronze – 2018 mit dem Team sowie 2022 auf der Normalschanze.

Kubacki beim Teamspringen in Planica. ©GEPA

Auch die Vierschanzentournee konnte Kubacki für sich entscheiden: In der Saison 2019/20 sicherte er sich den Gesamtsieg. Im Weltcup stand er bislang elfmal ganz oben auf dem Podest.

(VOL.AT)

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