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Slalom-Klassiker in Madonna: Greber erhält nach Alta Badia weitere Chance

Jakob Greber gab beim Slalom in Alta Badia sein Weltcup-Debüt.
Jakob Greber gab beim Slalom in Alta Badia sein Weltcup-Debüt. ©GEPA pictures
In Madonna di Campiglio erfolgt am Mittwoch unter Flutlicht der Auftakt in den dicht gedrängten Slalom-Weltcup-Jänner. Neben Johannes Strolz steht ein weiterer Vorarlberger am Start: Jakob Greber erhält eine zweite Chance, da Adrian Pertl auf einen Start verzichtet.

Greber hatte sein Weltcupdebüt kurz vor Weihnachten in Alta Badia gegeben. Nun kommt der 22-Jährige aus Mellau erneut zum Einsatz, da Adrian Pertl wegen Rückenproblemen auf einen Start in Madonna verzichtet. Für Greber ist es die zweite Gelegenheit, auf höchstem Niveau Erfahrung zu sammeln.

Startreihenfolge der ÖSV-Herren

Das ÖSV-Team geht mit insgesamt acht Athleten ins Rennen. Fabio Gstrein startet mit Nummer zwei, Manuel Feller trägt die Startnummer 11, Marco Schwarz folgt mit Nummer 16. Direkt dahinter stehen Dominik Raschner (18) und Michael Matt (19) in der Startliste. Johannes Strolz greift mit Nummer 28 ins Geschehen ein. Das Aufgebot wird durch Joshua Sturm (40), Simon Rueland (45) und Jakob Greber (57) komplettiert.

Der Herren-Slalom im Live-Ticker

ÖSV-Team wartet auf ersten Podestplatz

Die österreichischen Herren warten vor dem Klassiker auf der "Canalone Miramonti" noch auf den ersten Torlauf-Podestplatz des Winters. Marco Schwarz will nach seinen vorweihnachtlichen Siegen im Riesentorlauf und Super-G bei der Rückkehr ins Nachbarland auch in seiner einstigen Paradedisziplin dick anschreiben, Manuel Feller sucht im neuen Jahr den Weg aus seiner Formkrise.

In den bisherigen Slaloms gab es kein einziges Top-Fünf-Ergebnis für die Österreicher und vier verschiedene Sieger auf großteils bunt gemischten Podien. Unmittelbar vor Weihnachten gewannen in Val d’Isère Timon Haugan und in Alta Badia sein norwegischer Landsmann Atle Lie McGrath.

Titelverteidiger ist Albert Popow

Titelverteidiger in Madonna ist der Bulgare Albert Popow, in der Saison davor jubelte im italienischen Skiort Schwarz über seinen dritten und bisher letzten Slalomsieg. Wenige Tage später zog sich der Kärntner im Dezember 2023 in Bormio eine schwere Knieverletzung zu und erlitt später auf dem Weg zurück auch noch einen Bandscheibenvorfall.

Kein Hirscher-Comeback am Drohnenunfall-Schauplatz

Zum Wiedersehen mit dem ehemaligen ÖSV-Kollegen Marcel Hirscher wird es am Schauplatz des Drohnen-Absturzes vom Dezember 2015 nicht kommen. Der für die Niederlande startende Salzburger will nach seinem Kreuzbandriss aber möglichst bald im Jänner wieder ins Geschehen eingreifen.

(APA, red.)

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