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Spanien versinkt im Regen: Jahresstart mit Rekordwerten

Spanien erlebt den regenreichsten Jahreswechsel seit fast 50 Jahren.
Spanien erlebt den regenreichsten Jahreswechsel seit fast 50 Jahren. ©AFP
In Spanien ist zu Jahresbeginn so viel Regen niedergegangen wie seit knapp 50 Jahren nicht. Elf schwere Stürme sind von Ende Dezember bis Mitte Februar über das Land gefegt.

"Der Jänner und der Februar 2026 waren die regenreichsten der vergangenen 47 Jahre, was die Außergewöhnlichkeit dieser Ereignisse zeigt.", sagt am Donnerstag der Sprecher des nationalen Wetterdienstes, Rubén del Campo.

In Grazalema kam es zu schweren Überschwemmungen. ©AFP

Ortschaft evakuiert

Einer der am stärksten betroffenen Orte war Grazalema im Süden Spaniens. Dort fiel den Angaben zufolge während des Durchzugs von Sturm "Leonardo" im Februar in nur wenigen Tagen mehr Regen als normalerweise im ganzen Jahr.

Während der daraus resultierenden Überschwemmungen und dem Risiko von Erdrutschen hatten die Behörden den gesamten Ort evakuiert, zwei Menschen kamen ums Leben.

Regen- statt Sonnenschirme

Auch das Nachbarland Portugal erlebte einen äußerst nassen Jahresbeginn: Die Wetterbehörde hatte dort am Dienstag den regenreichsten Februar seit 47 Jahren vermeldet.

Die Iberische Halbinsel hat besonders unter dem Klimawandel zu leiden: Seit Jahren stöhnen die Menschen dort unter extremen, immer längeren Hitzewellen, auch schon vor Beginn des Sommers. Im Herbst und Winter folgen dann immer häufiger Starkregen und Überschwemmungen.

(APA/AFP)

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