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Sperrstunde ab 22 Uhr auch zu Silvester: So denken Vorarlberger darüber

©VOL.AT/Mayer
Ab sofort gilt für die Gastronomie in Österreich eine Corona-Sperrstunde ab 22 Uhr - auch zu Silvester. Was Vorarlberger dazu sagen.
Gastro-Sperrstunde ab 22 Uhr

Aus Silvesterpartys wird dieses Jahr leider nichts. Zunächst sollte es eine Aufhebung der Sperrstunde für Silvester geben, doch dann ruderte die Regierung zurück. Die Sperrstunde in der Gastronomie wird ab 27. Dezember sogar auf 22 Uhr vorverlegt. Das trifft auch die Hotellerie. Doch wie denken Vorarlberger darüber?

"Corona gibt es auch vor 22 Uhr"

Bei einer nicht repräsentativen Umfrage in Bregenz gab der Großteil der Befragten an, die frühe Sperrstunde mache für sie kaum Sinn. "Mich persönlich stört es überhaupt nicht, das einzige ist halt, dass die Lokale darunter leiden", meinte eine Vorarlbergerin. Ob man um zehn oder um elf Uhr zumache, mache keinen großen Unterschied, so ein junger Altacher. Diese Meinung vertreten mehrere Umfrageteilnehmer: "Corona gibt es vor 22 Uhr und auch danach", so ein Harderin.

Wirtschaft leidet unter Sperrstunde

Zumindest an Silvester sollte es eine Ausnahme von der Sperrstunde geben, sind sich die jüngeren Umfrageteilnehmer einig. Auch wenn die Gastronomie geschlossen habe, könne man sich etwa im Freien treffen. Die Sperrstunde ist aus Sicht der Befragten vor allem eines: nicht gut für die Wirtschaft. "In Ungarn haben wir 24 Stunden offen, keine Sperrstunde", meint ein in Budapest lebender Bregenzer gegenüber VOL.AT. Wenn man früher zumache, dann habe das die Wirkung, dass manch einer gleich ganz zu Hause bleibe und nicht mehr ins Lokal komme.

(VOL.AT)

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