AA

SPÖ-Chefin Rendi-Wagner wirft Kern Charakterlosigkeit vor

©Umfrage: Eigenschaften von Nehammer, Kickl, Rendi-Wagner, Doskozil, Babler, Quelle: Hajek/APA/ATV; Die Auslieferung der APA-Grafiken als Embed-Code ist ausschlie§lich Kunden mit einer gŸltigen Vereinbarung fŸr Grafik-Pauschalierung vorbehalten. Dabei inkludiert sind automatisierte Schrift- und Farbanpassungen an die jeweilige CI. FŸr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Grafik-Team unter grafik@apa.at. GRAFIK 0654-23, 88 x 146 mm
SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, die derzeit um den Parteivorsitz kämpft, findet keine freundlichen Worte über ihren einstigen Förderer Christian Kern.
Lage der SPÖ: Katerstimmung am 1. Mai
Gute Imagewerte für Doskozil im SPÖ-Dreikampf

Der frühere SPÖ-Chef und Kanzler unterstützt ihren Widersacher Hans Peter Doskozil. In der "Presse am Sonntag" nach der Entfremdung von Kern gefragt, antwortet Rendi-Wagner: Dazu habe sie "eine abgeschlossene Meinung", nämlich "dass Charakterstärke und Standfestigkeit nicht zu seinen herausragendsten Eigenschaften zählen".

Aus Doskozils Team hieß dazu am Sonntag zur APA lediglich: "Kein Kommentar. Solche Aussagen richten sich von selbst."

Alle außer Kern

Im Wahlkampf um die aktuell laufende SPÖ-Mitgliederbefragung über den Parteivorsitz hatten sich alle roten Alt-Kanzler - außer Kern - hinter Rendi-Wagner gestellt. Kern, der im Lager des burgenländischen Landeshauptmannes Doskozil verortet wurde, deklarierte sich schließlich vergangene Woche auch öffentlich und erklärte, dass die SPÖ seiner Meinung nach mit Doskozil die besten Chancen habe, Schwarz-Blau zu verhindern. Kern und Doskozil waren sich übrigens auch nicht immer grün, haben sich dann aber nach eigenen Angaben versöhnt.

Doskozil punktet beim Image

In der aktuellen Auseinandersetzung um den SPÖ-Vorsitz scheint der burgenländische Herausforderer Hans Peter Doskozil gute Karten zu besitzen, was die Imagewerte betrifft.

Das Programm am 1. Mai

Gelegenheit für intensiven roten Wahlkampf gibt es jedenfalls am morgigen Montag, wenn die SPÖ traditionellerweise den 1. Mai begeht. Rendi-Wagner wird am Wiener Rathausplatz sprechen, flankiert von ihrem stärksten Unterstützer, dem Wiener Bürgermeister Michael Ludwig. Doskozil bleibt am 1. Mai in seinem Heimatbundesland und wird in Kobersdorf im Mittelburgenland eine Festrede halten. Gleich mehrere Ansprachen in Niederösterreich plant der dritte Kandidat, Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler, nämlich in Krems, Traiskirchen und Gerasdorf.

(APA)

  • ADMIN AT
  • Politik
  • SPÖ-Chefin Rendi-Wagner wirft Kern Charakterlosigkeit vor