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Startprobleme bei digitaler E-Card: Nutzer kämpfen mit Problemen

Frust um neue E-Card-App
Frust um neue E-Card-App ©APA/Canva
Seit einigen Tagen ist die E-Card auch digital verfügbar – doch viele Nutzer scheitern an der Einrichtung oder verzweifeln an der Anwendung. Technische Hürden und unklare Fehlermeldungen sorgen für Frust.

Die Idee klingt bestechend einfach: Wer seine E-Card vergisst, zeigt sie künftig am Smartphone vor. Möglich machen das die Apps "Meine SV" und "Meine ÖGK". Doch der Start der digitalen Gesundheitskarte verläuft alles andere als reibungslos.

Einrichtung scheitert bei vielen Nutzern

Bei zahlreichen Anwendern endet der Versuch, die E-Card zu digitalisieren, bereits vorzeitig. Statt einer erfolgreichen Einrichtung erscheint in den Apps eine Fehlermeldung: "Die digitale E-Card konnte nicht hinzugefügt werden" oder "Derzeit steht das Service nicht zur Verfügung". Die Nutzer werden darauf hingewiesen, es zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu versuchen und in der Zwischenzeit die physische Karte zu verwenden.

Wie Recherchen zeigen, liegt das Problem nicht an überlasteten Servern. Vielmehr steckt ein technisches Detail dahinter: Bestimmte Smartphone-Modelle beziehungsweise Kombinationen aus Hersteller und Betriebssystem sind derzeit nicht kompatibel.

Laut Informationen aus der E-Card-Hotline betrifft das zumindest ein Dutzend Geräte. Die genaue Ursache ist noch unklar. An einer Lösung werde "mit Hochdruck" gearbeitet, ein konkreter Zeitplan fehlt jedoch. Für Betroffene heißt das vorerst: weiter die Plastikkarte mitnehmen.

Die technischen Probleme bremsen die digitale E-Card aus. ©APA/HFohringer

Auch Nutzung ist nicht immer intuitiv

Selbst wer die digitale E-Card erfolgreich eingerichtet hat, steht vor praktischen Herausforderungen. Denn beim Einsatz in Ordinationen oder Apotheken zeigt sich: Die Lesegeräte sind auf die klassische Plastikkarte ausgelegt, nicht auf Smartphones.

Der richtige Winkel entscheidet. Während die E-Card einfach aufgelegt wird, muss das Handy gezielt an das Lesegerät gehalten werden. Entscheidend ist dabei die Position der NFC-Antenne, die sich meist mittig oder im oberen Bereich der Rückseite befindet.

Eine einfache Faustregel: Das Smartphone quer halten und möglichst nahe an jene Stelle bringen, an der sonst die Karte aufliegt. Schutzhüllen können zusätzlich stören, hier kann es helfen, sie kurz zu entfernen.

Geduld gefragt

Nicht alle Lesegeräte reagieren gleich schnell. Wie beim kontaktlosen Bezahlen kann es einige Sekunden dauern, bis die Verbindung steht. Wer zu früh abbricht, muss den Vorgang oft wiederholen.

(VOL.AT)

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