Swiss-Ski-Trainer verrät: So geht es Gisin nach ihrem schweren Sturz
Die zweifache Olympiasiegerin kam am Donnerstag bei hoher Geschwindigkeit vor einer Linkskurve zu Fall und krachte in den Fangzaun. Nach einer Erstversorgung wurde sie mit einem Helikopter zunächst ins Krankenhaus von St. Moritz und später in eine Spezialklinik in Zürich gebracht.
Eingriffe an Wirbelsäule und Hand
Wie das Schweizer Skiteam mitteilte, musste Gisin noch am selben Abend an der Halswirbelsäule operiert werden. Ihr Zustand sei "den Umständen entsprechend gut", sie könne Arme und Beine "normal bewegen".
Zusätzlich erlitt sie Verletzungen am rechten Handgelenk und am linken Knie. Die genaue Schwere der Knieverletzung war zunächst unklar, da die Stabilisierung der Wirbelsäule Vorrang hatte.
Erstes Gesundheitsupdate nach Operationen
Am Freitag gab ihr Trainer Beat Tschuor gegenüber der Schweizer Zeitung "Blick" ein erstes Gesundheits-Update: "Die zwei Operationen an der Halswirbelsäule und am rechten Handgelenk sind gut verlaufen. Ich habe eine Sprachnachricht von ihr erhalten, sie wirkte sehr positiv. Sie hat die Situation analysiert und dem Team alles Gute gewünscht."
Das verletzte Knie wurde bislang nicht operiert. "Sie ist immer noch in der Hirslanden-Klinik in Zürich. Jetzt folgen erst weitere Untersuchungen. Wie lange sie im Spital bleiben muss, kann ich nicht sagen", sagte Tschuor weiter.
Dritter Ausfall für Schweizer Team
Für das Schweizer Frauenteam ist Gisins Ausfall bereits der dritte Rückschlag in dieser Weltcup-Saison. Lara Gut-Behrami fehlt mit einem Kreuzbandriss, Corinne Suter erholt sich nach einem Trainingssturz von Prellungen und einer Unterschenkelverletzung.
(VOL.AT)