Wegen eines sich weiter ausdehnenden Waldbrandes an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux sind inzwischen 10.000 Touristen evakuiert worden.
Betroffen seien Urlauber von acht Ferienzentren und drei Campingplätzen, teilte die Präfektur des Departements Gironde Donnerstagfrüh mit. Außerdem wurden etwa 1.000 Bewohner verschiedener Orte evakuiert. Bisher sei niemand verletzt worden. In neun Orten der Region seien 2.500 der Evakuierten vorübergehend aufgefangen worden.
Lage bleibt ungünstig
Die Gendarmerie habe die Evakuierungen begleitet und sichere die betroffenen Ferieneinrichtungen ab. Der am Mittwochmittag in der Ortschaft Saumos ausgebrochene Brand hat sich bereits auf einer Fläche von 2.000 Hektar ausgedehnt und sich erst auf den Ort Le Porge und dann auf Lège Cap-Ferret zubewegt. Bei dem sehr heftigen Brand seien weiterhin 500 Feuerwehrleute im Einsatz, die sich Schritt für Schritt darum bemühen, ihn einzudämmen. Die Lage sei weiterhin ungünstig, betonte die Präfektur.
In der Früh sollten zusätzliche Löschflugzeuge in die Region verlegt werden. Am Mittwochabend waren bereits vier Löschflugzeuge und 150 Einsatzfahrzeuge gegen die Flammen im Einsatz.
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(APA/dpa)