Taxifahrer in Angst: Fahrgast greift in Dornbirn zu Gewehr
Ein Vorfall in Dornbirn sorgt für Aufsehen: Zwei Chauffeure eines Lustenauer Taxiunternehmens wurden laut Angaben der Betroffenen mit einer Waffe bedroht – von einem Fahrgast, der zuvor offenbar mit dem Preis für eine Fahrt nicht einverstanden war.
Was wir bereits wissen: Die Fahrt startete in Lustenau, endete mit einer Anzeige – und zwei traumatisierten Fahrern.
Ein Video, das VOL.AT vorliegt, dokumentiert den Moment.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Wie es zur Eskalation kam und warum plötzlich ein Gewehr im Spiel war – das Video und alle Details lesen Sie im Premiumbereich.
Streit um Preis eskaliert – Mann kehrt mit Waffe zurück
Wie die Tochter des Taxiunternehmers gegenüber VOL.AT schildert, wollte der alkoholisierte Mann zunächst von Lustenau nach Ebnit gefahren werden – inklusive Transport seines eigenen Autos. Dafür wurde ein zweites Taxi organisiert. Der Preis sei im Vorfeld klar kommuniziert und akzeptiert worden.
Doch am Zielort in Ebnit habe der Fahrgast plötzlich nur noch eine deutlich geringere Summe zahlen wollen – weit unter dem vereinbarten Betrag. Als die Fahrer auf die Absprache pochten, sei der Mann in sein Haus gegangen und wenig später mit einem Gewehr zurückgekehrt.
Chauffeure flüchten, Polizei ermittelt
Aus Angst um ihr Leben verließen die Chauffeure fluchtartig den Ort und verständigten die Polizei. Diese forderte sie laut Schilderung auf, den Bereich sofort zu verlassen, und schickte eine Streife nach Ebnit. Eine Anzeige wurde erstattet.
Auf VOL.AT-Nachfrage bestätigte die Landespolizeidirektion Vorarlberg, dass Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet wurden. Ob es sich bei der Waffe um eine scharfe Langwaffe handelte, ist Gegenstand der Untersuchungen.
"Der Fahrer ist traumatisiert"
Wie das Familienunternehmen weiter angibt, sei einer der beiden Fahrer derzeit arbeitsunfähig – zu groß sei die psychische Belastung. Auch der zweite Chauffeur befinde sich in einem Ausnahmezustand.
Das Video, das VOL.AT exklusiv vorliegt, zeigt den Moment, in dem der Mann mit der Waffe aus dem Haus tritt. Aus Gründen des Täterschutzes wird das Video ohne Tonspur veröffentlicht. Auf dem Originalvideo ist zu hören, wie der mutmaßliche Täter mehrfach "blieb do!" in Richtung der Taxifahrer ruft. Gesichter und Kennzeichen wurden unkenntlich gemacht.
Die Veröffentlichung erfolgt im öffentlichen Interesse an der Berichterstattung über einen mutmaßlich gefährlichen Vorfall.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
(VOL.AT)