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Teenager reanimiert Vater nach Snowboardsturz in Tirol

Der Mann wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Innsbruck geflogen.
Der Mann wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Innsbruck geflogen. ©Symbolbild/APA
Drama im Skigebiet Isskogel in Gerlos: Ein 53-jähriger Niederländer erlitt nach einem Snowboard-Sturz einen Kreislaufstillstand. Sein 15-jähriger Sohn begann sofort mit der Reanimation – mit Erfolg.

Am Sonntag ist es im Skigebiet "Isskogel" in Gerlos (Bezirk Schwaz) zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen. Ein 53-jähriger Niederländer stürzte beim Snowboarden schwer und musste reanimiert werden.

Sturz auf Ziehweg – dann Kreislaufstillstand

Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf einem Ziehweg im Skigebiet. Laut Angaben des Sohnes verkantete der 53-Jährige mit dem Snowboard und stürzte mit voller Wucht auf den Hinterkopf.

Zunächst war der Mann rund ein bis eineinhalb Minuten benommen, aber noch ansprechbar. Kurz darauf erlitt er jedoch plötzlich einen Kreislaufstillstand.

Sohn setzte Notruf ab und begann mit Reanimation

Der 15-jährige Sohn reagierte geistesgegenwärtig: Er setzte sofort den Notruf ab und begann gemeinsam mit unbeteiligten Skifahrern mit der Wiederbelebung.

Als die Pistenrettung sowie die Besatzung eines Notarzthubschraubers eintrafen, übernahmen diese die weiteren Reanimationsmaßnahmen.

Mit Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik

Die Maßnahmen verliefen erfolgreich. Der 53-Jährige wurde anschließend mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen.

(APA/VOL.AT)

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