Tödlicher Basejump in Italien: Wiener stirbt vor den Augen seines Freundes
Gemeinsam mit einem Freund hatte sich der erfahrene Extremsportler zum bekannten Absprungpunkt am Monte Brento begeben – ein Hotspot für Basejumper aus ganz Europa. Geplant war ein spektakulärer Sprung, den der Begleiter mit der Kamera festhalten sollte. Doch das riskante Vorhaben endete in einer Katastrophe.
Laut Informationen der italienischen Rettungskräfte, bestätigt gegenüber der APA, verlor der Wiener während des Sprungs die Kontrolle und krachte gegen eine steile Felswand. Der Aufprall war so heftig, dass jede Hilfe zu spät kam.
Freund setzt Rettungskette in Gang
Der Begleiter des Verunglückten alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Ein Notarzthubschrauber stieg auf und konnte den leblosen Körper des Mannes schließlich orten. Die Einsatzkräfte seilten sich vom Helikopter ab – doch trotz aller Bemühungen war der 44-Jährige nicht mehr zu retten.
Die Leiche wurde anschließend in die nahe gelegene Gemeinde Gaggiolo di Dro gebracht.
Zweiter tödlicher Basejump im neuen Jahr
Nur wenige Tage zuvor, am 1. Jänner, war es bereits zu einem weiteren tödlichen Unfall in der Region gekommen: Ein slowenischer Basejumper kam beim Berg Cima Capi ums Leben. Die Nähe der beiden Unglücke in Zeit und Ort unterstreicht einmal mehr das enorme Risiko, das mit dieser Extremsportart verbunden ist.
Basejumping zählt zu den gefährlichsten Sportarten der Welt. Trotz bester Ausrüstung und Erfahrung reichen oft wenige Sekunden der Unachtsamkeit – oder eine ungünstige Windböe – für fatale Folgen.
(VOL.AT)