Touristin will Foto von seltenem Schneeleoparden – schwer verletzt nach Angriff
Begegnung mit Wildtier endet mit Bissverletzung
Der Vorfall ereignete sich am Freitag in der Ortschaft Koktokay in der chinesischen Region Xinjiang. Nach Angaben der lokalen Forst- und Graslandbehörde hatte die Touristin den Schneeleoparden vom Fahrzeug aus entdeckt, war ausgestiegen und hatte sich dem Tier genähert, um Fotos zu machen. Dabei wurde sie von dem Raubtier gebissen.
Videoaufnahmen dokumentieren den Vorfall
Der Vorfall ereignete sich am Freitag in der Ortschaft Koktokay in der chinesischen Region Xinjiang. Nach Angaben der lokalen Forst- und Graslandbehörde hatte die Touristin den Schneeleoparden vom Fahrzeug aus entdeckt, war ausgestiegen und hatte sich dem Tier genähert, um Fotos zu machen. Dabei wurde sie von dem Raubtier gebissen.
Hinweis: Die Aufnahmen könnten für manche Zuschauer verstörend sein.
Behörden mahnen zur Vorsicht im Umgang mit Wildtieren
Die Touristin wurde ins Krankenhaus gebracht und befindet sich laut Behörden in stabilem Zustand. Die örtlichen Stellen haben ihre Sicherheitskontrollen verstärkt und erneut dazu aufgerufen, Wildtiere nicht zu gefährden. Man solle stets Abstand halten und Begegnungen unverzüglich der Polizei melden.
Seltene Raubkatze unter Schutz
Der Schneeleopard zählt zu den seltensten Großkatzen weltweit. Laut World Wildlife Fund leben nur noch 4.000 bis 6.500 Exemplare, rund 60 Prozent davon in China. Die Tiere bewohnen abgeschiedene Hochgebirgsregionen und sind an extreme Bedingungen angepasst. Angriffe auf Menschen sind äußerst selten dokumentiert.
(VOL.AT)