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Trump bringt Infantino als UN-Generalsekretär ins Spiel

©FIFA President Gianni Infantino speaks with US President Donald Trump during the presentation ceremony of the 2026 World Cup football tournament final match between Spain and Argentina at the New York/New Jersey Stadium in East Rutherford on July 19, 2026. (Photo by Mandel NGAN / AFP)
FIFA-Präsident Gianni Infantino spricht mit US-Präsident Donald Trump während der Siegerehrung für das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien im New York/New Jersey Stadium in East Rutherford am 19. Juli 2026. ©APA/AFP/MANDEL NGAN

US-Präsident Donald Trump möchte Fifa-Präsident Gianni Infantino als Nachfolger von UN-Generalsekretär António Guterres sehen. Ob der Schweizer überhaupt kandidieren will, ist derzeit jedoch offen.

Trump spricht sich für Infantino aus

US-Präsident Donald Trump hat Fifa-Präsident Gianni Infantino als möglichen künftigen Generalsekretär der Vereinten Nationen ins Gespräch gebracht. Darüber berichtet die US-Zeitung "New York Post".

Laut einer dem Präsidenten nahestehenden Quelle ist Trump überzeugt, dass Infantino "von allen auf der ganzen Welt respektiert wird" und über die "besondere Fähigkeit" verfüge, Menschen zusammenzubringen.

Kandidatur derzeit völlig offen

Ob Gianni Infantino tatsächlich Interesse an dem Amt hat, ist derzeit unklar. Ebenso gibt es keine Hinweise darauf, dass er seine Kandidatur offiziell angekündigt hat.

©APA/AFP/MANDEL NGAN

Für die Wahl des UN-Generalsekretärs müsste ein Kandidat zunächst die Zustimmung des 15-köpfigen Sicherheitsrats erhalten. Anschließend wäre eine Bestätigung durch die UN-Generalversammlung erforderlich.

Trump kritisiert die Vereinten Nationen

Trump hatte die Vereinten Nationen in der Vergangenheit wiederholt kritisiert und ihnen unter anderem mangelnde Effizienz bei der Lösung internationaler Konflikte vorgeworfen. Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit zogen sich die USA zudem aus mehreren UN-Gremien und -Programmen zurück, darunter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der UNESCO und dem UN-Menschenrechtsrat.

Infantino und Trump pflegen enge Kontakte

Trump und Infantino traten rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mehrfach gemeinsam öffentlich auf. Im Dezember verlieh Infantino dem US-Präsidenten den Fifa-Friedenspreis.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. ©APA/Getty Images via AFP/GETTY IMAGES/JUSTIN SETTERFIELD

Der italienisch-amerikanische Geschäftsmann und Diplomat Paolo Zampolli, Trumps Sondergesandter für globale Partnerschaften, sprach sich ebenfalls für Infantino aus. Gegenüber der "New York Post" erklärte er, der Fifa-Präsident könne frische Impulse in die Vereinten Nationen bringen und verfüge über Erfahrung im Umgang mit einer großen internationalen Organisation.

Infantino strebt weitere Fifa-Amtszeit an

Nach übereinstimmenden Medienberichten plant Infantino jedoch, erneut für das Amt des Fifa-Präsidenten zu kandidieren. Laut den vorliegenden Informationen hat sich der 56-Jährige bereits zur Wiederwahl aufgestellt.

Zu den Spekulationen über eine mögliche Kandidatur für das höchste UN-Amt äußerte sich Infantino gegenüber der "New York Post" bislang nicht.

(VOL.AT)

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