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Trump fordert Länder auf: "Holt euch euer eigenes Öl!"

US-Präsident Donald Trump erklärte, dass Staaten sich künftig selbst verteidigen und mit Öl versorgen müssten.
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass Staaten sich künftig selbst verteidigen und mit Öl versorgen müssten. ©APA/AFP
Die USA werden nach den Worten von Präsident Donald Trump Ländern, die bei ihren Öllieferungen von der Straße von Hormuz abhängen, nicht helfen.

"Ihr müsst lernen, euch selbst zu verteidigen, die USA werden nicht mehr für euch da sein, genau so, wie ihr nicht für uns da wart", schrieb Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Der US-Präsident unterbreitete "allen Ländern, die wegen der Straße von Hormuz kein Kerosin mehr haben - wie etwa Großbritannien, das sich geweigert hat, sich an der Zerschlagung des Iran zu beteiligen - einen Vorschlag": Sie sollten Öl von den USA kaufen, denn "wir haben reichlich davon".

"Der Iran ist zerschlagen"

Außerdem sollten sie den "Mut" aufbringen, in die Straße von Hormuz zu fahren und sich das Öl "einfach zu holen". "Der Iran ist zerschlagen. Das Schlimmste liegt hinter uns. Holt euch euer eigenes Öl!", schrieb Trump.

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Zuvor hatte das "Wall Street Journal" berichtet, Trump wolle die Öffnung der Straße von Hormuz nicht militärisch erzwingen. Der Präsident sei bereit, den Krieg zu beenden, auch wenn die für den Öl- und Gashandel wichtige Meerenge weiterhin großteils gesperrt sei, berichtete die Zeitung.

Sperre der Straße von Hormuz trifft vor allem Asien

Trump hatte immer wieder darauf verwiesen, dass die USA, die einen großen Teil ihres Ölverbrauchs selbst decken und den Rest vorwiegend aus Kanada und Mexiko importieren, von der Sperrung der Straße von Hormuz durch den Iran nicht betroffen seien. Viele Länder in Asien aber hängen von den Öllieferungen aus der Region ab, und die Sperrung der Meerenge hat dort gravierende wirtschaftliche Folgen.

(APA/AFP)

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