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Trump nach US-Angriffen auf Venezuela: "Werden das Land regieren, bis ein Übergang möglich ist"

©APA/AFP
Nach ihrem Militäreinsatz in Venezuela und der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro wollen die USA Präsident Donald Trump zufolge vorübergehend die Führung des Landes übernehmen.

"Wir werden das Land so lange regieren, bis ein sicherer, ordentlicher und vernünftiger Übergang möglich ist", sagte Trump am Samstag bei einer Pressekonferenz in seiner Privatresidenz Mar-a-Lago in Florida.

Trump veröffentlicht Bild von Maduro in Handschellen

Zuvor hatte Trump ein Foto von Maduro in Handschellen veröffentlicht. Auf dem Bild sei der gefesselte Maduro mit verbundenen Augen an Bord des US-Kriegsschiffs "USS Iwo Jima" zu sehen, kommentierte Trump am Samstag in Onlinediensten das Foto des mit einem grauen Jogginganzug bekleideten langjährigen venezolanischen Staatschefs. Bei seiner Rede in Florida kündigte Trump außerdem an, US-Ölunternehmen sollten in Venezuela aktiv werden, um "anzufangen, Geld für das Land zu machen".

Das Bild von Maduro, welches Trump veröffentlichte. ©US President Donald Trump's TRUT

Bei einem groß angelegten Militäreinsatz hatten die USA in der Nacht Ziele in Venezuela angegriffen und Maduro und dessen Frau gefangen genommen. Dem linksgerichteten langjährigen Staatschef soll in New York wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden.

Machado plädiert für Oppositionellen González als Präsident

Zuvor hatte die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado gefordert, den Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia zum neuen Staatschef zu machen. Die "Stunde der Freiheit" für Venezuela sei gekommen, erklärte Machado, die im Dezember mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde, am Samstag in Onlinediensten. González Urrutia solle "sofort" die Geschäfte des Staatschefs übernehmen.

Der Oppositionspolitiker war bei der Präsidentschaftswahl im Juli 2024 gegen Maduro angetreten und hatte den Sieg für sich beansprucht. Von den Behörden war jedoch Maduro zum Sieger erklärt worden, die Opposition sprach von Wahlbetrug. In der Folge kam es zu gewaltsamen Protesten mit 28 Toten und mehr als 2400 Festnahmen, González Urrutia floh nach Spanien ins Exil.

(APA/dpa)

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