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TV oder Stream? Österreich, Schweiz oder Deutschland – wo schauen Sie Olympia 2026?

ORF-Sportmoderator und -Kommentator Oliver Polzer.
ORF-Sportmoderator und -Kommentator Oliver Polzer. ©ORF/Roman Zach-Kiesling
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt – und damit erstmals seit 20 Jahren wieder in mitteleuropäischer Zeitzone. Das steigert das Interesse im gesamten deutschsprachigen Raum.

Vor allem in Vorarlberg, wo neben dem ORF traditionell auch deutsche und Schweizer Sender empfangen werden, stellt sich für viele Sportfans eine Frage: Wo schaut man Olympia – und warum?

Rechtevergabe: ORF zeigt alles, aber nicht exklusiv

In Österreich liegen die Olympia-Rechte 2026 beim ORF. Durch einen paneuropäischen Deal des IOC mit der European Broadcasting Union (EBU) sind sämtliche Bewerbe kostenlos im ORF zu sehen – live oder zeitversetzt. Tägliche Berichterstattung auf ORF 1 und ORF Sport+, flankiert von Livestreams auf der TVthek und dem Sport-Player, soll eine umfassende Olympia-Abdeckung sicherstellen. Auch Radios, Social-Media-Kanäle und Teletext werden eingebunden.

Cortina bei Nacht. ©AFP

Deutschland: ARD, ZDF und Eurosport setzen auf Vielfalt

Auch in Deutschland bleiben die Spiele frei empfangbar. ARD und ZDF übertragen gemeinsam über 220 Stunden live, mit zusätzlichen Streams für Parallelbewerbe auf ihren Mediatheken. Eurosport ergänzt mit Übertragungen im Free-TV und auf Streamingplattformen wie Discovery+ – für Zuschauer mit technischem Zugang auch in Österreich empfangbar.

Schweiz: SRF punktet mit Nähe und regionalem Fokus

Die SRG SSR zeigt Olympia umfassend im frei empfangbaren Fernsehen. SRF zwei berichtet täglich zwölf Stunden live, ergänzt um Web-Streams, Radiosendungen und Hintergrundformate. Das Olympia-Studio wird direkt in Cortina aufgebaut.

©AFP

Vorarlberg: Grenzlage eröffnet Wahlfreiheit

Vorarlbergs Zuschauer profitieren von der geografischen Nähe: ARD, ZDF und SRF sind über Kabel oder Streaming problemlos empfangbar. Besonders SRF-Programme wurden nach dem terrestrischen Signalverlust 2019 von Kabelanbietern wie MagentaTV und Lampert wieder eingespeist – aufgrund hoher Nachfrage im Land.

Inhaltliche Unterschiede: Warum Zuschauer fremdgehen

In der Vergangenheit wich ein Teil des Publikums bewusst auf ausländische Sender aus – etwa wenn der ORF bestimmte Bewerbe nicht live zeigte oder der Kommentatorenstil nicht gefiel. Während der Winterspiele 2022 zeigte der ORF nur eingeschränktes Programm, während Eurosport alle Bewerbe übertrug – sportaffine Zuschauer wechselten entsprechend den Kanal. Auch die Kommentierung spielt eine Rolle: Einige Zuschauer empfinden die ORF-Kommentatoren als zu emotional oder parteiisch, andere bevorzugen die sachlichere Tonlage von SRF oder die breitere Berichterstattung in ARD/ZDF.

Olympia 2026 – wo schauen Sie?

VOL.AT möchte von seinen Lesern wissen, wo sie die Spiele verfolgen – und warum. Die folgende Umfrage soll Aufschluss über die Präferenzen im Ländle geben:

Frage 1:

Frage 2:

Frage 3:

Frage 4:

(VOL.AT)

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