Laut einem Bericht von "Sports News Africa" soll der senegalesische Fußballverband während der laufenden Weltmeisterschaft für seine Nationalmannschaft keine Krankenversicherung abgeschlossen haben.
Mendy soll Untersuchung selbst bezahlt haben
Dem Bericht zufolge musste Torhüter Édouard Mendy (34) nach einer Verletzung die Kosten für eine MRT-Untersuchung selbst übernehmen. Eine offizielle Bestätigung des senegalesischen Fußballverbands liegt dazu bislang nicht vor.
Auch Betreuer laut Bericht nicht versichert
Wie "Sports News Africa" weiter berichtet, soll nicht nur die Mannschaft, sondern die gesamte senegalesische Delegation ohne Krankenversicherung zur WM gereist sein. Demnach wären auch Mitglieder des Betreuerstabs im Fall medizinischer Behandlungen nicht abgesichert gewesen.
Verband bereits nach WM-Aus in der Kritik
Bereits nach dem Ausscheiden Senegals im Sechzehntelfinale gegen Belgien, das nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren ging, war der Verband von Spielern und Fans kritisiert worden. Der nun veröffentlichte Bericht über den mutmaßlich fehlenden Versicherungsschutz dürfte die Diskussion zusätzlich anheizen.
(VOL.AT)