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Unglaublicher Fall in Arizona: Für tot erklärter Bub zeigt wieder Herzschlag

©gofundme.com/f/support-miracle-baby-vincents-recovery

In Arizona ist ein 18 Monate alter Bub nach einem Poolunfall zunächst für tot erklärt worden. Stunden später bemerkte ein Gerichtsmediziner laut US-Medien einen schwachen Herzschlag. Das Kind wird weiter behandelt, gegen die Eltern wird unterdessen ermittelt.

Stunden nach Todesfeststellung Lebenszeichen entdeckt

Ein außergewöhnlicher Fall sorgt in den USA für Aufsehen: Der 18 Monate alte Vincent Lorenzo F. war laut mehreren US-Medien am 8. Februar 2026 in den Swimmingpool seiner Familie im Bundesstaat Arizona gefallen. Nach Angaben einer Bekannten der Familie auf der Spendenplattform GoFundMe soll sich das Kind rund fünf Minuten unter Wasser befunden haben, bevor es geborgen wurde.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte führten Angehörige Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Anschließend wurde der Bub ins Mercy Gilbert Medical Center gebracht, wo er nach Medienberichten für tot erklärt wurde.

Gerichtsmediziner bemerkt schwachen Herzschlag

Wie mehrere US-Medien berichten, stellte ein Gerichtsmediziner Stunden später bei der Übernahme des Kindes einen schwachen Herzschlag fest. Daraufhin wurde sofort Alarm ausgelöst. Vincent wurde per Rettungshubschrauber ins Phoenix Children's Hospital gebracht.

Dort befürchteten die behandelnden Ärzte zunächst schwere Hirnschäden und Organversagen. Laut dem auf GoFundMe veröffentlichten Bericht der Familie ergaben spätere Untersuchungen jedoch lediglich einen kleinen Bluterguss im Gehirn. Wenige Tage später soll der Bub wieder selbstständig geatmet haben. Als möglicher begünstigender Faktor wird in Medienberichten die niedrige Temperatur des Poolwassers genannt.

Vorwürfe gegen behandelnden Arzt

Für Diskussionen sorgt zudem ein im Polizeibericht wiedergegebenes Gespräch zwischen einem Polizeibeamten und einem Arzt. Laut Medienberichten gab ein Beamter an, er habe auf einen aus seiner Sicht vorhandenen Puls hingewiesen. Der Arzt habe dies zurückgewiesen. Eine Stellungnahme des Krankenhauses oder des betroffenen Arztes zu diesen Vorwürfen wurde bislang nicht bekannt.

Ermittlungen gegen Eltern

Der Vorfall könnte auch rechtliche Folgen für die Eltern haben. Nach Angaben der Polizei nahmen die Einsatzkräfte am Unfallort starken Marihuana-Geruch wahr. Zudem seien beide Elternteile positiv auf THC getestet worden. Die Polizei empfahl der Staatsanwaltschaft eine Anklage. Ob tatsächlich Anklage erhoben wird, ist derzeit noch offen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(VOL.AT)

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