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Unwetter und Hagel in Norditalien - Schwere Schäden

Hagelkörner nach einem Unwetter. In Norditalien wurden aktuell Hagelkörner von der Größe von Pingpongbällen gemeldet. (Symbolbild) ©FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR

Heftige Unwetter mit Hagel haben in Norditalien erhebliche Schäden verursacht.

Besonders betroffen waren nach Angaben der Behörden und landwirtschaftlicher Verbände die Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien. Im Süden des Landes hielten Temperaturen von mehr als 40 Grad an, während zahlreiche Wald- und Flächenbrände gemeldet wurden.

Hagelkörner so groß wie Pingpongbälle

In der Provinz Ferrara schlugen Hagelkörner so groß wie Pingpongbälle ein. Autoscheiben, Hausdächer und Photovoltaikanlagen wurden beschädigt. Auf der Autobahn A13 zwischen Bologna und Padua mussten zahlreiche Autofahrer ihre Fahrzeuge anhalten, nachdem der Hagel Windschutzscheiben zerschlagen hatte.

In der Provinz Ravenna stürzten nach Behördenangaben mehr als 100 Bäume um, Straßen mussten gesperrt werden. Sturmböen deckten unter anderem das Dach einer Schule ab. Im Bahnverkehr kam es auf der Strecke Bologna-Venedig zu Verspätungen, auf der Verbindung Ferrara-Ravenna fielen einzelne Züge aus.

Ackerflächen teils massiv zerstört

Besonders schwer betroffen ist die Landwirtschaft. Nach Angaben der Bauernverbände wurden Obstplantagen, Gemüsefelder und Ackerflächen zerstört. Der Bauernverband Coldiretti bezifferte den Schaden auf mehrere hundert Millionen Euro.

Nach den Unwettern zog die Wetterfront weiter in Richtung Mittel- und Süditalien. In Apulien wurde unter anderem der Bahnverkehr im Raum Foggia zeitweise unterbrochen.

(APA)

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