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US-Präsident Trump zum Iran-Krieg: "Wir prügeln sie windelweich"

US-Präsident Donald Trump sprach in einem CNN-Interview über die weitere Vorgehensweise im Iran-Konflikt.
US-Präsident Donald Trump sprach in einem CNN-Interview über die weitere Vorgehensweise im Iran-Konflikt. ©APA/AFP
US-Präsident Donald Trump hat am Montagmorgen in einem rund neunminütigen Telefoninterview mit CNN erklärt, das US-Militär gehe bereits massiv gegen den Iran vor. Gleichzeitig kündigte er weitere Angriffe an.

"Wir prügeln sie windelweich", sagte Trump im Gespräch mit CNN-Moderator Jake Tappe. Er fügte hinzu: "Ich denke, es läuft sehr gut. Es ist sehr wirkungsvoll. Wir haben das beste Militär der Welt und wir setzen es ein."

"Die große Welle kommt bald"

Auf die Frage, ob die USA über die bisherigen Militärschläge hinaus weitere Maßnahmen ergreifen würden, um dem iranischen Volk zu helfen, antwortete Trump mit "Ja". Zugleich sagte er: "Aber im Moment wollen wir, dass alle zu Hause bleiben. Es ist draußen nicht sicher."

Weiter erklärte der Präsident: "Wir haben sie noch nicht einmal richtig getroffen. Die große Welle hat noch nicht einmal begonnen. Die große Welle kommt bald."

Angriffe in der Region als "Überraschung"

Trump bezeichnete die iranischen Angriffe auf arabische Länder in der Region – darunter Bahrain, Jordanien, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate – als bisher größte Überraschung. "Wir waren überrascht", sagte er. Man habe signalisiert: "Wir haben das im Griff", nun wollten sie kämpfen und täten dies aggressiv.

Über die arabischen Staats- und Regierungschefs sagte Trump: "Ich kenne diese Leute. Sie sind zäh und klug." Dass iranische Angriffe "ein Hotel und ein Wohnhaus" in Dubai getroffen hätten, habe sie "nur wütend gemacht". Weiter erklärte er: "Sie lieben uns, aber sie haben zugeschaut. Es gab keinen Grund für sie, sich einzumischen."

Führung im Iran unklar

Auf die Frage, wer im Iran die Führung übernehmen könnte, sagte Trump: "Wir wissen nicht, wer die Führung ist. Wir wissen nicht, wen sie auswählen werden. Vielleicht haben sie Glück und bekommen jemanden, der weiß, was er tut."

Durch die ersten Angriffe seien "viele Führungspersönlichkeiten" ausgeschaltet worden. "Wir haben 49 iranische Anführer ausgeschaltet", sagte Trump. Sie hätten sich an einem Ort getroffen und gedacht, sie seien unauffindbar. "Das waren sie nicht. Wir waren schockiert." Derzeit sei unklar, wer das Land führe. "Sie wissen selbst nicht, wer sie jetzt führt."

Verteidigungsminister verteidigt "Operation Epische Wut"

Zuvor hatte Verteidigungsminister Pete Hegseth die "Operation Epische Wut" vor der Presse erläutert. Dabei sagte er: "Wir kämpfen, um zu siegen." Anders als bei früheren Einsätzen handle es sich nicht um einen "endlosen Krieg".

Hegseth erklärte: "Dies ist nicht der Irak. Keine dummen Einsatzregeln, kein Nation-Building-Sumpf, kein Demokratieaufbau-Experiment, keine politisch korrekten Kriege. Wir kämpfen, um zu siegen, und wir verschwenden weder Zeit noch Menschenleben."

(VOL.AT)

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