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USA setzen Mega-Bomber gegen Iran ein

Ein Rockwell B-1 Lancer der US-Luftwaffe. ©APA/AFP (Symbolbild)

Die USA haben erstmals seit der jüngsten Eskalation des Konflikts einen Langstreckenbomber vom Typ B-1 gegen den Iran eingesetzt. Der Angriff soll bereits am Dienstag erfolgt sein.

Wie das US-Onlinemedium "Axios" unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtet, startete der Bomber von einem Luftwaffenstützpunkt im Vereinigten Königreich.

Sein Flug konnte über Flugverfolgungsdienste beobachtet werden. Welches Ziel genau angegriffen wurde, ist bislang nicht bekannt. Dem Bericht zufolge richtete sich der Einsatz offenbar gegen Einrichtungen der iranischen Revolutionsgarden (IRGC).

Der B-1: Rückgrat der US-Langstreckenbomber

Der B-1-Bomber zählt zu den leistungsfähigsten Langstreckenbombern der US-Luftwaffe. Er kann bis zu 24 Bomben mit einem Gewicht von jeweils 2000 Pfund oder mehrere Dutzend Marschflugkörper transportieren.

Ein B-1B Lancer der US-Luftwaffe bei einer Luftfahrtausstellung in Melbourne im Jahr 2011.

Nach Einschätzung von Axios deutet sein Einsatz auf eine deutliche Ausweitung der US-Luftangriffe gegen den Iran hin.

US-Militär bestätigt Angriffe

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte weitere Luftangriffe auf militärische Ziele im Iran. In der Mitteilung wurde der Einsatz eines B-1-Bombers allerdings nicht erwähnt.

Bereits zwischen Februar und April hatten die USA B-1-Bomber im Rahmen der Operation "Epic Fury" eingesetzt. Nach Angaben von CENTCOM wurden dabei Raketenstellungen, Kommandozentralen, Waffenlager und Flugabwehrsysteme angegriffen.

USA verstärken Militärpräsenz

Das "Wall Street Journal" berichtete zuletzt, dass US-Präsident Donald Trump eine Ausweitung der Angriffe auf den Iran erwägt. Demnach wurden zusätzliche Kampfflugzeuge in den Nahen Osten verlegt, Spezialeinheiten in die Region entsandt und Bomber auf Stützpunkten in den USA und Großbritannien in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt.

Zudem seien in den vergangenen Tagen mehr als 150 Sanitäter im Landstuhl Regional Medical Center in Rheinland-Pfalz eingetroffen. Das US-Militärkrankenhaus gilt als wichtigste Anlaufstelle für die Behandlung von im Nahen Osten verletzten US-Soldaten.

Trump verschärft Drohungen gegen Iran

Unterdessen verschärfte US-Präsident Donald Trump seinen Ton gegenüber Teheran. Der Iran sei "noch nicht bereit" für ein Abkommen, sagte Trump bei einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Georgia. "Sie werden aber sehr bald bereit sein", fügte er hinzu.

Bereits zuvor hatte Trump angekündigt, die Vereinigten Staaten würden künftig jedes Mal "eine Brücke oder ein Kraftwerk bombardieren und zerstören", wenn der Iran ein Schiff in der Straße von Hormus angreife. Dies gelte auch für Infrastruktur in oder nahe der iranischen Hauptstadt Teheran.

(VOL.AT)

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