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USA starten offenbar Angriff in Straße von Hormus

Kampfjets, Apache-Hubschrauber und schwere Waffen: Die USA intensivieren laut Bericht ihre Militäraktionen in der Straße von Hormus.
Kampfjets, Apache-Hubschrauber und schwere Waffen: Die USA intensivieren laut Bericht ihre Militäraktionen in der Straße von Hormus. ©APA
Kampfjets, Apache-Hubschrauber und schwere Waffen: Die USA intensivieren laut Bericht ihre Militäraktionen in der Straße von Hormus. Ziel ist es, die blockierte Schlüsselroute für Öltransporte wieder zu öffnen.

Der Konflikt im Nahen Osten erreicht eine neue Eskalationsstufe: Die USA haben laut einem Bericht des "Wall Street Journal" ihre militärischen Einsätze in der Straße von Hormus deutlich ausgeweitet.

Tieffliegende Kampfflugzeuge und Apache-Kampfhubschrauber greifen demnach gezielt iranische Einheiten an. Ziel ist es, die für den globalen Handel zentrale Meerenge wieder passierbar zu machen.

Militärschläge gegen Boote, Drohnen und Raketen

Wie aus dem Bericht hervorgeht, setzt das US-Militär unter anderem sogenannte A-10-Kampfflugzeuge ein. Diese Maschinen – auch "Warzenschweine" genannt – sind speziell für Angriffe auf Bodenziele ausgelegt und bekämpfen derzeit iranische Schnellboote.

Unterstützt werden sie von Apache-Hubschraubern, die unter anderem Drohnen abfangen sollen. Laut US-Militär handelt es sich um eine koordinierte Operation, die mehrere Gefahren gleichzeitig neutralisieren soll.

Mehrstufiger Plan zur Öffnung der Meerenge

Das Pentagon verfolgt demnach eine klare Strategie:

  • Zunächst sollen iranische Kampfboote, Minen und Raketenstellungen ausgeschaltet werden.
  • Danach könnten Handelsschiffe militärisch eskortiert werden.
  • Ziel ist die vollständige Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs.

Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Rund 20 Prozent der globalen Öl- und Gaslieferungen passieren normalerweise diese Meerenge.

Massive Folgen für Ölmarkt und Weltwirtschaft

Seit Beginn der Kämpfe ist der Schiffsverkehr dort nahezu zum Erliegen gekommen. Die Ölexporte aus der Region sind laut Bericht um mindestens 60 Prozent eingebrochen.

Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits deutlich spürbar:

  • Der Brent-Ölpreis ist seit Kriegsbeginn um rund 50 Prozent gestiegen.
  • Energieanlagen in der Region werden gegenseitig angegriffen.
  • Mehrere Golfstaaten sind in die Eskalation verwickelt.

Experte warnt: Lage bleibt wochenlang unsicher

Der Militärexperte Farzin Nadimi erklärte laut "Wall Street Journal", dass eine sichere Passage durch die Straße von Hormus noch dauern könnte. Selbst bei erfolgreichen Einsätzen würden viele iranische Kapazitäten bestehen bleiben.

(VOL.AT)

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