In Guadalajara im Bundesstaat Jalisco sind am 6. April 2026 Plakate von vermissten Personen im öffentlichen Raum sichtbar angebracht worden. Sie stehen symbolisch für das Schicksal zahlreicher Verschwundener in Mexiko.
Kritik an UN-Bericht
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte am selben Tag, ein Bericht des UN-Ausschusses für das Verschwindenlassen berücksichtige die Fortschritte der linken Regierungen nicht ausreichend.
Angehörige fordern weiter Gerechtigkeit
Ungeachtet dessen verlangen Familien der Vermissten weiterhin Aufklärung und Gerechtigkeit. Sie kritisieren, dass viele Fälle ungeklärt bleiben.
Weitere Details zu den einzelnen Fällen oder konkrete Zahlen wurden im Zusammenhang mit den aktuellen Aussagen nicht genannt.
Faktenblock
- Tausende Menschen gelten in Mexiko als vermisst
- Besonders betroffen sind Regionen mit starker Kartellpräsenz
- Angehörige übernehmen oft selbst die Suche
- Internationale Kritik hält trotz politischer Reformen an
Am Ende bleiben die Bilder von Guadalajara: Gesichter auf Papier, Namen ohne Antworten. Und Familien, die nicht aufgeben wollen.
(VOL.AT)