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Victoria Swarovski in der Wüstenhölle: Dakar wird zur Nervenprobe

Platz 143 von 148: Swarovski erlebt bei der Dakar ihr härtestes Abenteuer
Platz 143 von 148: Swarovski erlebt bei der Dakar ihr härtestes Abenteuer ©AFP; GEPA
Victoria Swarovski und Mark Mateschitz stellen sich derzeit einem der härtesten Motorsport-Abenteuer der Welt: der Rallye Dakar in Saudi-Arabien. Seit dem 3. Jänner sind sie gemeinsam unterwegs – als völlige Amateure unter Profis.

Herausforderung in der Wüste

Die Strecke umfasst rund 8000 Kilometer, verteilt auf mehrere Etappen durch Wüste, Geröll und Dünen. Am heutigen Sonntag wurde die vierte Etappe ausgetragen – ein Rundkurs über 452 Kilometer.

Swarovski, die unter dem Fahrernamen "V. Flip" in einem Maverick R Buggy antritt, belegte in der Tageswertung den 143. Platz von insgesamt 148 Teams. In der Gesamtwertung liegt sie derzeit auf Rang 116.

Trotz der Platzierung blieb sie bisher ohne Unfall und absolvierte die bisherigen Etappen fehlerfrei. Vor dem Start hatte sie betont, es gehe ihr nicht um Bestzeiten, sondern um das Durchhalten: Das Erreichen der Ziellinie sei bereits ein Erfolg.

Mateschitz fährt in der Top 50

Mark Mateschitz, Sohn des verstorbenen Red-Bull-Gründers, geht unter dem Pseudonym "Mark Mustermann" mit einem Toyota Hilux an den Start. In der Gesamtwertung liegt er derzeit auf Rang 48 – ein solides Ergebnis angesichts der starken Konkurrenz in der Königsklasse der Rallye.

Laut einem Interview mit der "Presse" erklärte der frühere Rallye-Pilot Heinz Kinigadner, ein Freund der Familie, dass es Mateschitz nicht um den Sieg gehe. Vielmehr wolle er das Abenteuer und die Erfahrung dieser besonderen Herausforderung erleben.

Keine Verletzungen im Team – aber andere Ausfälle

Die Bedingungen der Rallye gelten als extrem fordernd. Zuletzt musste etwa der österreichische Motorradfahrer Tobias Ebster nach einem Sturz mit einer Handverletzung ausscheiden. Das Duo Swarovski/Mateschitz blieb bislang von solchen Zwischenfällen verschont.

(VOL.AT)

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