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Vier Stunden am Limit: So lief das Erzberg-Debüt von Ski-Star von Allmen

Ski-Star Franjo von Allmen hat beim Erzbergrodeo 2026 sein Debüt gefeiert.
Ski-Star Franjo von Allmen hat beim Erzbergrodeo 2026 sein Debüt gefeiert. ©APA/ERWIN SCHERIAU
Der Schweizer Ski-Star Franjo von Allmen hat beim legendären Erzbergrodeo in Eisenerz sein Debüt gefeiert. Der 24-Jährige kämpfte sich vier Stunden lang durch das härteste Extrem-Enduro-Rennen der Welt und erreichte Platz 264.

Nach Höchstgeschwindigkeiten auf der Skipiste im Winter wartete für Franjo von Allmen im steirischen Eisenerz ein völlig anderes Abenteuer. Der Schweizer Speed-Spezialist nahm erstmals am berühmten Erzbergrodeo teil und zeigte dabei eine beachtliche Leistung.

Vier Stunden Kampf am "Berg aus Eisen"

Vier Stunden lang kämpfte sich der 24-Jährige mit dem Motorrad über den Erzberg und belegte am Ende Rang 264. Angesichts der enormen Herausforderung gilt das als respektables Ergebnis.

Ski-Star Franjo von Allmen stellte sich beim Erzbergrodeo 2026 erstmals der Herausforderung am "Berg aus Eisen". ©APA/ERWIN SCHERIAU
Das Erzbergrodeo in Eisenerz gilt als eines der härtesten Extrem-Enduro-Rennen der Welt. ©APA/ERWIN SCHERIAU

Das Starterfeld umfasste 500 Finalisten, von denen viele deutlich mehr Erfahrung im Hard-Enduro-Sport mitbringen. Wie anspruchsvoll das Rennen ist, zeigt ein Blick auf die Statistik: Seit der ersten Austragung vor rund 30 Jahren schaffen es im Schnitt nur 1,73 Prozent der Teilnehmer bis ins Ziel. Auch bei der diesjährigen Ausgabe schafften lediglich 15 Fahrer die komplette Strecke.

Beim Erzbergrodeo 2026 setzte sich Manuel Lettenbichler (Mitte) vor Trystan Hart (links) und Mario Román (rechts) durch. ©APA/ERWIN SCHERIAU

Finaleinzug bereits am Samstag gesichert

Bereits in den Qualifikationsläufen am Samstag überzeugte der Berner und sicherte sich problemlos einen Platz im Sonntagsfinale. Dort bekam er die Härte des Erzbergs hautnah zu spüren. Riesige Felsbrocken, steile Anstiege und technisch anspruchsvolle Passagen machten die Fahrt zu einer echten Kraftprobe. Nach vier Stunden Rennzeit hatte von Allmen zehn der insgesamt 27 Checkpoints passiert.

Sieger Manuel Lettenbichler:

"Hier dabei zu sein, war schon lange mein Traum"

Nach seinem Auftritt zeigte sich der Schweizer begeistert. Gegenüber Red Bull sagte von Allmen: "Hier dabei zu sein, war schon lange mein Traum. Ich wollte das Erzbergrodeo unbedingt einmal selber erleben."

Anders als im Ski-Weltcup habe er das Rennen ohne Leistungsdruck bestritten: "Im Weltcup muss ich meine Leistung bringen. Hier hingegen nehme ich einfach aus Spaß teil, es ist eine Herausforderung für mich selber." Für den Ski-Star ging damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung – und sein Debüt am Erzberg sorgte durchaus für Aufsehen.

(VOL.AT)

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