Warum die Sommerzeit heuer einen Tag früher beginnt
Am Sonntag, 29. März 2026, werden um 2 Uhr die Uhren auf 3 Uhr vorgestellt. Damit startet die Sommerzeit einen Tag früher als im Jahr 2025.
Letzter Sonntag im März entscheidet
Der Grund ist eine EU-Verordnung, die seit 1996 gilt. Sie legt fest, dass die Umstellung immer am letzten Sonntag im März erfolgt.
Da sich die Wochentage im Kalender jedes Jahr verschieben, fällt dieser Stichtag unterschiedlich aus. 2025 war es der 30. März, 2026 ist es bereits der 29. März.
Eine Stunde Schlaf geht verloren
Mit der Zeitumstellung wird die Nacht von 28. auf 29. März um eine Stunde verkürzt. Viele Menschen spüren die fehlende Stunde in den Tagen danach.
Dafür bleibt es am Abend länger hell. Mit dem Fortschreiten des Frühlings verlängern sich die Tage deutlich gegenüber den Wintermonaten.
Mehr Licht – mehr Risiko im Straßenverkehr
Die abrupte Verschiebung des Tagesrhythmus kann auch Folgen für den Verkehr haben. Wenn sich die Aktivitätszeiten der Menschen ändern, steigt das Risiko für Wildunfälle. Wildtiere orientieren sich weiterhin an natürlichen Dämmerungszeiten.
Winterzeit kehrt im Oktober zurück
Trotz anhaltender politischer Diskussionen über eine Abschaffung bleibt die halbjährliche Zeitumstellung vorerst bestehen. Die nächste Umstellung erfolgt am 25. Oktober 2026. Dann werden die Uhren wieder auf Winterzeit zurückgestellt.
Als einfache Merkhilfe gilt: Im Frühjahr werden die Uhren vorgestellt, im Herbst zurückgestellt. Im Englischen lautet die Eselsbrücke "spring forward, fall back".
(VOL.AT)