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Wegen eines einzigen Wortes: Mallorca-Flug dreht über Atlantik um

Teenager sorgt für Zwischenfall auf Transatlantikflug. (Symbolbild)
Teenager sorgt für Zwischenfall auf Transatlantikflug. (Symbolbild) ©AFP
Ein Flug von Newark nach Mallorca musste über dem Atlantik umkehren. Auslöser war laut Medienberichten der Bluetooth-Name eines Geräts eines 16-jährigen Passagiers, der einen Sicherheitsalarm an Bord auslöste.

Sicherheitsalarm während Flug nach Mallorca

Eine Maschine der US-Fluggesellschaft United Airlines ist am Samstagabend auf dem Weg von Newark im US-Bundesstaat New Jersey nach Palma de Mallorca umgekehrt. Die Boeing 767-400ER befand sich bereits etwa eineinhalb Stunden in der Luft und flog südlich von Neufundland über dem Atlantik, als die Besatzung den Flug abbrach.

Wie das Nachrichtenportal "Airlive" berichtet, hatten Flugbegleiter die Passagiere zuvor mehrfach aufgefordert, sämtliche Bluetooth-Verbindungen zu deaktivieren. Die Anweisung sei auf Vorgaben der Unternehmenszentrale zurückgegangen. Hintergrund war demnach ein möglicher Sicherheitsvorfall an Bord.

Crew meldete mögliche Bedrohung

Laut "Airlive" informierte die Besatzung die Passagiere darüber, dass eine Person mittels Bluetooth etwas unternommen habe, das die Sicherheit des Fluges gefährden könnte. Nachdem offenbar weiterhin Bluetooth-Geräte aktiv waren, entschieden sich die Piloten zur Umkehr.

Die Crew setzte den Transpondercode "Squawk 7700" ab, mit dem ein allgemeiner Notfall signalisiert wird. Anschließend kehrte die Maschine zum Newark Liberty International Airport zurück.

Bluetooth-Name "Bomb" löste Protokoll aus

Nach der Landung wurde das Flugzeug von Sicherheitskräften kontrolliert. Dabei stellte sich laut dem Bericht heraus, dass ein 16-jähriger Passagier den sichtbaren Namen seines Bluetooth-Lautsprechers auf "Bomb" geändert hatte.

Da Bluetooth-Geräte ihren Namen für andere Geräte in Reichweite sichtbar senden, wurde die Bezeichnung in der Kabine angezeigt. Dies führte nach Angaben von "Airlive" zur Aktivierung der vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen für mögliche Bombendrohungen.

Keine Stellungnahme von United Airlines

United Airlines hat sich laut dem Bericht bislang nicht zu möglichen Konsequenzen für den Jugendlichen geäußert. Ob strafrechtliche Schritte eingeleitet werden oder weitere Maßnahmen folgen, ist derzeit nicht bekannt.

(VOL.AT)

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