Die Tage werden länger, der Frühling ist da. Für viele markiert die Zeitumstellung den Start in die warme Jahreszeit. Konkret werden die Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag umgestellt. Um 2.00 Uhr springt die Zeit direkt auf 3.00 Uhr – die Nacht wird also um eine Stunde verkürzt.
Eine Stunde weniger Schlaf, dafür länger hell
Für viele hat die Umstellung spürbare Folgen: Ihnen fehlt eine Stunde Schlaf. Gleichzeitig bleibt es am Abend deutlich länger hell. Die Regelung geht auf eine EU-Richtlinie zurück. Demnach beginnt die Sommerzeit jedes Jahr am letzten Sonntag im März. Die Rückstellung auf die Normalzeit erfolgt am letzten Sonntag im Oktober. Dann werden die Uhren wieder von 3:00 auf 2.00 Uhr zurückgestellt.
EU-Abschaffung der Sommerzeit weiter offen
Wie es mit der – an und für sich beschlossenen – Abschaffung der Zeitumstellung in der EU weitergeht, ist nach wie vor unklar. Der Ball liegt noch immer beim EU-Ministerrat, zuständig sind die Verkehrsminister.
Das Europaparlament hatte im März 2019 mit großer Mehrheit für die Abschaffung der Sommerzeit per 2021 gestimmt – oder ein Jahr später, wenn es Schwierigkeiten für den Binnenmarkt geben sollte.
Dem müssten die Mitgliedstaaten jedoch mehrheitlich noch zustimmen, damit dies Realität werden kann. Die Europäische Kommission bereitet derzeit eine Studie vor, hieß es kürzlich von der amtierenden zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft auf Anfrage der APA.
(APA/VOL.AT)