Neuheit von IKEA: Sonos bringt den Symfonisk-Bilderrahmen zum Klingen

IKEA brachte vor Kurzem seinen Symfonisk-Bilderrahmen auf den Markt.
IKEA brachte vor Kurzem seinen Symfonisk-Bilderrahmen auf den Markt. ©IKEA
IKEA brachte in der letzten Woche seinen Symfonisk-Bilderrahmen in Zusammenarbeit mit Sonos heraus. Dabei zeigt sich: Für Sonos hat sich die Zusammenarbeit als Glücksgriff erwiesen, das "Möbelstück" passt gut in das Sortiment des Audio-Unternehmens.

Unter der SYMFONISK-Reihe boten IKEA und Sonos bisher eine Tischleuchte (mit Wifi-Speaker) und einen Regal-Wifi-Speaker an. Nun gibt es eine weitere Neuheit: Der Symfonisk-Bilderrahmen als Lautsprecher und "alltagsgerechtes Kunstwerk".

Ist es wirklich ein Bilderrahmen?

Wobei die Definition als Bilderrahmen etwas großzügig gewählt wurde. Die Fronten können zwar ausgetauscht werden, jedoch vor erst nur mit fixen Motiven, wobei zu Einführung erst zwei verfügbar sind: schwarz und weiß. Nicht ganz wie ein Bilderrahmen sind auch die Ausmaße. Mit knapp 4 Kilo ist der Lautsprecher jetzt kein Leichtgewicht, irgendwo muss schließlich auch der Lautsprecher verbaut werden. Das hat auch zur Folge, dass das "Bild" nicht direkt an der Wand aufliegt, sondern gut vier Zentimeter absteht. Der gesamte Apparat ist immerhin sechs Zentimeter dick.

Der Lautsprecher steht deutlich von der Wand weg. ©IKEA

Optisch ist der SYMFONISK-Bilderrahmen meiner Meinung dennoch ein Augenschmaus und stellt eine Alternative zu den klobigen Lautsprechern dar, die im Raum auch mehr Platz wegnehmen. Wer sich vom Stromkabel nicht gestört fühlt (oder es möglichst unauffällig versteckt, etwa durch ein Loch in der Wand), erhält einen schönen Lautsprecher für Wohnzimmer, Schlafzimmer, oder wo man auch sonst einen Speaker brauchen könnte.

Weiterer Baustein in der Sonos-Welt

Wie man es von Sonos kennt, können auch mehrere Bilderrahmen zu einem Stereo-System verbunden werden. lKoppeln lässt sich der Lautsprecher auch mit anderen Sonos-Lautsprechern, wenn auch nicht in der Stereo-Variante. Hier spielen dann alle Geräte das Gleiche.

Der SYMFONISK-Bilderrahmen
Der SYMFONISK-Bilderrahmen ©IKEA

SYMFONISK-Bilderrahmen: Klanglich erstaunlich gut

Apropos spielen: Klanglich spielt der Symfonisk-Bilderrahmen in einer Liga mit anderen Sonos-Lautsprechern. Trotz der dünnen Bauweise ist der Bass gut, bei höheren Lautstärken vielleicht etwas überbetont. Mitten und Höhen sind klar und der Lautsprecher bietet auch eine Trueplay-Funktion, wobei der Sound auf den Raum abgestimmt werden kann. Die Funktion ist allerdings nur mit einem iPhone abrufbar.

Steuerung mit der Sonos-App

Gesteuert wird der Lautsprecher per Sonos-App, die es ebenfalls für iOS und Android gibt. Bluetooth sucht man vergebens, der Lautsprecher ist auf ein 2,4-GHz-WLan angewiesen. Wer bereits Erfahrungen mit der App gemacht hat bzw. andere Sonos-Produkte nutzt, der wird wohl keine Probleme mit der Bedienung haben. Für Neueinsteiger mit Android-Handy muss ich jedoch eine Warnung aussprechen, denn die Sonos-App und ich werden keine Freunde mehr: Zwar lässt sich die App auch mit Spotify verbinden, die Reaktionszeiten und die generelle Verbindung ist dort jedoch ein Glücksspiel. Google Podcasts wird beispielsweise gar nicht unterstützt.

Preis: Nicht billig aber angemessen

Preislich hebt sich der Bilderrahmen vom restlichen Symfonisk-Sortiment ab. Mit 179 Euro kostet er gleich viel wie etwa der neu vorgestellte Sonos Beam. Ein neues Motiv schlägt mit 30 Euro zu Buche.

Alternative: Der Sonos One

Für 50 Euro mehr erhält man allerdings bereits einen Sonos One, der klanglich noch voller und einen Ticken besser klingt als der IKEA-Bilderrahmen. Besonders im Tieftonbereich spielt der One in einer höheren Liga. Durch ein eingebautes Mikrofon kann auch der Sprachassistent Alexa auf dem One genutzt werden.


©Sonos

Sonos Roam

Für exakt 179 Euro gibt es auch den neuen Sonos Roam zu kaufen. Klanglich der schwächste Lautsprecher von den dreien hat der Roam zwei entscheidenden Vorteil: Er lässt sich auch per Bluetooth verbinden und benötigt kein ständig eingestecktes Ladekabel. Als portabler und kompakter Lautsprecher für den Alltag ist der Roam auch wasserfest. Dass durch die Bauweise auch Abstriche beim Klangerlebnis gemacht werden müssen, ist klar. Dort ist er etwa vergleichbar mit dem JBL Flip 5.

©Sonos

(red)

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